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Chris Bumstead zum letzten Mal beim Mr. Olympia?!

Für die Champions der Klassen Classic Physique und Men’s Open scheint der Mr. Olympia 2022 ein wegweisender zu sein.

Mamdouh Elssbiay, alias Big Ramy, lässt bislang noch offen, ob er auch im kommenden Jahr wieder auf der Wettkampfbühne zu sehen sein wird. Nach dem unbegründeten Fernbleiben von seinem angekündigten Gastauftritt bei der Pittsburgh Pro im Mai diesen Jahres, kochten erstmalig die Gerüchte über ein mögliches Karriereende des zweifachen Mr. Olympia-Siegers (2020, 2021) auf.

In den folgenden Wochen und Monaten äußerte sich Ramy zu den Diskussionen um seine Person und erklärte, seinen Kindern ursprünglich versprochen zu haben, mit 38 aufzuhören. Dieses Alter hat er am 16. September, also vor vier Tagen, erreicht. Jedoch hätte er damals natürlich nicht geahnt, jemals an der Weltspitze der Men’s Open zu stehen. In einem kürzlich erschienenen Podcast mit Milos Sarcev, Dennis James und Chris Cormier ließ sich der Ägypter erneut zu keinem klaren Bekenntnis verleiten.

Chris Bumstead fehlt der Drive?!

Und auch der dreifache Classic Physique Champion Chris Bumstead ließ in einem Gespräch mit „Muscular Development“ durchblicken, nicht mehr unbedingt Feuer und Flamme für weitere Titelverteidigungen zu sein.

Trotz seines jungen Alters von gerade einmal 27 Jahren, kann der Kanadier schon auf eine glanzvolle Karriere zurückblicken. 2016 sicherte er sich auf den North American Championships die IFBB Pro Card und nur kurze Zeit später auf der Pittsburgh Pro die Qualifikation für den Mr. Olympia 2017.

Instagram: Chris Bumstead steht vor seiner sechsten Olympia-Teilnahme
Chris Bumstead steht vor seiner sechsten Mr. Olympia Teilnahme

Obwohl er seine Pro Card im Schwergewicht gewann, entschied sich Bumstead, in der damals neu aufgekommenen Classic Physique zu starten. Die Klasse gab nur ein Jahr zuvor ihr Debüt.

Auch im Jahr 2018 landete der ehemalige Gymshark-Athlet auf dem zweiten Rang, knapp hinter Breon Ansley. Doch was wenig später herauskam, war viel dramatischer als ein verpasster Olympia-Sieg. „Cbum“ sprach in einem YouTube-Video über die Hintergründe der Olympia-Prep und schilderte, dass bei ihm eine Autoimmunerkrankung festgestellt worden sei, weshalb er sogar einige Nächte in der Notaufnahme verbracht habe.

Einige seiner mehreren Millionen Follower werden sich vielleicht fragen, warum der Classic-Champion nur einmal im Jahr auf der Bühne zu sehen ist und sich nicht auch mal auf anderen Wettkämpfen zeigt. Möglicherweise könnte die Erkrankung ein Grund für diese Entscheidung sein.

2019, 2020 und 2021 dominierte Bumstead dann die Classic Division und baute sich in der Zeit auch eine große Marke auf. Bei Instagram folgen ihm mittlerweile über zehn Millionen Menschen, mehr als jedem anderen IFBB Pro.

Und so scheint Bumstead einen lockeren Umgang mit dem ständigen Leistungsdruck eines Titelverteidigers gelernt zu haben:

„Ich schaue jetzt mehr von Jahr zu Jahr. Es wäre ein wenig naiv zu denken, dass ich die Zukunft vorhersagen kann. […] Ich habe noch mindestens ein Jahr. Ich werde alles geben, und je nachdem, was dabei herauskommt, mache ich vielleicht noch ein weiteres Jahr.“ 

Er sei einfach dankbar dafür, antreten zu dürfen und brauche keine weiteren Olympia-Titel.

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