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Breon Ansley: Mit der Camel Crew zur Titelverteidigung?

Das Oxygen Gym in Kuwait gilt seit geraumer Zeit als Talent- oder vielmehr Potentialschmiede, wenn man es denn so nennen mag. Dass die IFBB Pros, die den Weg in den Wüstenstaat antreten, nämlich keine wirklichen Talente mehr sind, sondern sich in den meisten Fällen bereits im professionellen Bodybuilding einen mehr oder weniger großen Namen gemacht haben, steht außer Frage. Die volle Ausschöpfung des eigenen Potentials ist eher das Problem der besagten Athleten und das von Bader Boodai im Nahen Osten zusammengestellte Team legt alles daran, ihren zum Teil hochkarätigen Gästen beim nächsten Schritt auf der Karriereleiter behilflich zu sein. Wirklich nötig hätte dies Breon Ansley aber eigentlich nicht!

Nehmen wir Brandon Curry als veranschaulichendes Beispiel. Dem US-Amerikaner wird seit gefühlten Ewigkeiten ein enormes Potential attestiert, doch wirklich Profit daraus schlagen konnte er bis zu seinem temporären Aufenthalt in Kuwait nicht. Durch die Hilfe der Camel Crew gewann der mittlerweile 35-Jährige nicht nur die eine oder andere Pro Show, sondern platzierte sich auch beim Mr. Olympia 2017 auf dem achten Platz. Ein sehr gutes Ergebnis, das laut Meinung vieler Experten besser hätte ausfallen können. Deutlich anders sieht das Ganze bei Breon Ansley aus. Der amerikanische IFBB Pro sicherte sich im vergangenen Jahr die Krone beim renommiertesten Bodybuilding Wettkampf der Welt. In der Classic Physique ließ er mitunter Chris Bumstead, Arash Rahbar und George Peterson hinter sich. Man würde meinen, dass gerade der 38-Jährige als Vorjahressieger nicht unbedingt auf Unterstützung angewiesen ist.

Dem Anschein nach legt der einst nur durchschnittliche IFBB Pro der 212er Klasse aber alles daran, sich auch im kommenden September wieder den Sieg beim Mr. Olympia zu schnappen. Wie erst Ende voriger Woche bekannt wurde, ist Breon Ansley tatsächlich ebenfalls dem Angebot von Bader Boodai gefolgt, die letzten Wochen seiner Vorbereitung in Kuwait zu verbringen. In der Zwischenzeit ist der amtierende Champion der Classic Physique im Wüstenstaat angekommen und hat schon die ersten Workouts, unter anderem gemeinsam mit Roelly Winklaar, hinter sich gebracht. Zwar konnte der US-Amerikaner erst im März bei der Arnold Classic in Columbus triumphieren und dadurch Rückenwind sammeln. Dennoch scheint er um die Gefahr der durchaus starken Konkurrenz zu wissen und dementsprechend alles Mögliche in die Waagschale zu werfen.

Nachdem Danny Hester sich als erster Classic Physique Sieger beim Mr. Olympia direkt im Jahr darauf gegen Breon Ansley und andere Athleten geschlagen geben musste, prophezeien sowohl Experten als auch Bodybuilding Fans dem amtierenden Champion ein ähnliches Szenario für den kommenden September. Demzufolge soll zukünftig kein Weg an Chris Bumstead und dessen wohl langjähriger Regentschaft vorbei führen. Kampflos wird der derzeitige Titelträger seinen Thron allerdings nicht räumen. Sogar den Gang nach Kuwait trat er an, um die bestmögliche Vorbereitung zu garantieren!

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