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Arnold Classic 2019: Brandon Curry und William Bonac in eigener Liga!

Für die Arnold Classic 2019 eine Prognose bezüglich der offenen Klasse abzugeben, war im Vorfeld keineswegs einfach. Demnach waren die Vorhersagen der Experten so unterschiedlich wie die Körpertypen, die im amerikanischen Columbus aufeinandertrafen. Belohnen die Kampfrichter den kompletteren Athleten oder wird es vielmehr darauf ankommen, wer die beste Härte auf die Bühne zaubert? Vor dem prestigeträchtigen Wettkampf stellten sich auch in diesem Jahr wieder kaum zählbare Fragen, auf die es vor wenigen Stunden endlich die passenden Antworten geben sollte!

Kommen wir zunächst zu den zwei wohl größten Enttäuschungen der offenen Klasse: Victor Martinez und Josh Lenartowicz. Während der „Dominican Dominator“ für sich alleine stehend zwar gemessen an seinem Alter noch überaus gut aussieht, fällt er in den Vergleichen dafür umso mehr ab. Der zehnte Platz für den 45-Jährigen ist hart, aber zu vertreten. Dem gebürtigen Australier hingegen wurde im Vorhinein sogar ein Sieg bei der Arnold Classic 2019 zugetraut, doch seine Leistung blieb definitiv ausbaufähig und einem „Geheimfavoriten“ unwürdig. Zu viele Schwächen waren der Grund dafür, dass der IFBB Pro aus Melbourne nur auf Rang acht landete. Trotz geringerer Muskelmasse drängte Rafael Brando mit seiner begnadeten Linie deshalb auf den siebten Platz.

Als letzter Athlet in die Top 6 schaffte es Steve Kuclo, der keine erkennbaren Schwächen zeigte, aber eben auch keine ins Auge stechenden Stärken vorzuweisen hatte. Letztlich profitierte der US-Amerikaner von den Patzern der anderen Athleten. Direkt vor ihm, sprich auf dem fünften Platz, reihte sich Roelly Winklaar ein, was durchaus in Ordnung ging. Wie sich zwei Wochen vor der Arnold Classic bereits angedeutet hatte, schaffte es der 41-Jährige nicht, rechtzeitig in Form zu kommen. Keine Frage, die schiere Masse ist nett anzusehen, doch gerade von hinten war der Holländer verhältnismäßig weich, was ihm Punkte kostete. Fraglich, ob er zur Arnold Classic Australia in zwei Wochen hart genug ist, um seinen Titel zu verteidigen und quasi für ein Déjà-vu zu sorgen.


Arnold Classic 2019: Brandon Curry und William Bonac im Kampf um den ersten Platz.

Ebenfalls nicht in bester Verfassung präsentierte sich Cedric McMillan, der aber wie gewohnt mit dem Posing und seiner außergewöhnlichen Linie punkten und sich dadurch immerhin den vierten Platz sichern konnte. In puncto Form sorgte mit Luke Sandoe wiederum ein Athlet für Aufruhr, der mit Sicherheit innerhalb der letzten Monate mit die meisten Verbesserungen im Profi-Zirkus erzielte. Es war unter anderem die unglaubliche Härte, mit der sich der Brite verdientermaßen auf den dritten Platz und damit endgültig auf den Radar der Weltspitze katapultierte.

Den Sieg unter sich aus machten Brandon Curry und William Bonac, was sich spätestens zum Schluss des Prejudgings abzeichnete. Unter dem Strich hätte man sicherlich beiden die Goldmedaille geben können, doch die Gunst der Kampfrichter erkämpfte sich an diesem Tag der US-Amerikaner, der von Wettkampf zu Wettkampf besser zu werden scheint. Gerade im Oberkörper können dem 36-Jährigen aktuell nur wenige Athleten das Wasser reichen, auch wenn die Beine dafür noch immer verbesserungswürdig sind. Der komplettere Teilnehmer war der zuweilen aus Kuwait agierende IFBB Pro nicht unbedingt, allerdings reichte es aus, um den Vorjahressieger aus den Niederlanden auf den zweiten Platz zu verdrängen.

Der Triumph bei der Arnold Classic 2019 ist unweigerlich der bislang größte Erfolg in der Karriere von Brandon Curry. Obwohl er die Ablegerevents in Südamerika und Australien schon gewinnen konnte, macht erst der jetzige Sieg in Columbus deutlich, dass der amerikanische Bodybuilder unter den Besten der Besten angekommen ist. Der Scitec Athlet wird nun bis zum Mr. Olympia 2019 pausieren und in Las Vegas dann versuchen, in die Top 3 vorzustoßen und den fünften Platz aus dem vergangenen Jahr vergessen zu machen.

Arnold Classic 2019 – Open Class Top 6

  1. Brandon Curry
  2. William Bonac
  3. Luke Sandoe
  4. Cedric McMillan
  5. Roelly Winklaar
  6. Steve Kuclo
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