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Mr. Olympia 2019: Brandon Curry tritt Nachfolge von Shawn Rhoden an!

Dass wir einen neuen Mr. Olympia erleben werden, war eigentlich bereits in der Nacht von Freitag auf Samstag nach dem Prejudging klar. Obwohl viele seiner Anhänger auf ihn gehofft hatten, konnte Dexter Jackson nicht vollends überzeugen und musste den zweiten Titel nach 2008 demnach aufgeben. Wer ihm aber nacheifern und gleichzeitig Shawn Rhoden beerben würde, war vor den Finals noch völlig offen, weshalb sich im Zuge der hitzigen Debatte bezüglich des potenziellen Siegers immerhin eine gewisse Spannung breit machte.

Von vornherein kein Wörtchen um die Sandow mitzureden hatte zweifellos Cedric McMillan. Mit einer beinahe schlafwandlerischen Sicherheit erschien der US-Amerikaner wie von ihm gewohnt in unwürdiger Form und landete damit verdientermaßen nur auf dem siebten Platz. Fraglich, ob er für diese Leistung extra eine Spezialeinladung beantragen und eine Grundsatzdiskussion lostreten musste. Hinter ihm auf Rang 8 reihte sich Lukas Osladil ein, der sich seine Qualifikation durch einige Wettkampfteilnahmen hart erarbeiten musste. Komplettiert wurde die Top 10 von einem beeindruckend massiven Akim Williams und Patrick Moore. Vor allem Letzterer hätte aufgrund seiner Härte eventuell höher platziert werden können, auch wenn ihm zwecks seiner Größe noch ein bisschen Muskulatur fehlt. Dass wir in Zukunft jedoch mehr von ihm sehen werden, steht außer Frage.

Einen respektablen sechsten Platz belegte Steve Kuclo, der im Vergleich zum Vorjahr vier Ränge gut machte und sein insgesamt bestes Ergebnis in Las Vegas feierte. Sein direkter Konkurrent war kein Geringerer als Roelly Winklaar, der nach seinem dritten Platz beim Mr. Olympia 2018 im Grunde mit die vielversprechendste Ausgangslage  besaß, daraus allerdings absolut kein Kapital schlagen konnte. Wie bei der Arnold Classic im März brachte der holländische IFBB Pro zu wenige Argumente für sich vor, weshalb Rang fünf am Ende keine Überraschung darstellte. Dennoch schien der 42-Jährige sichtlich enttäuscht zu sein, was er aber keineswegs auf die Beurteilung der Judges schieben darf.

Mit 49 Jahren erscheint der vierte Platz für Dexter Jackson fast wie ein Wunder. Bei seinem 20. Mr. Olympia präsentierte sich „The Blade“ zwar im Prejudging verbesserungswürdig, machte dann aber im Finale wieder Boden gut. Mehr war allerdings wirklich nicht drin und wenn man dann noch bedenkt, dass Größen wie Shawn Rhoden, Phil Heath und Big Ramy, die im letzten Jahr allesamt vor ihm landeten, überhaupt nicht antraten, ist zumindest infrage zu stellen, ob die Zeit nicht doch langsam gegen den einstigen Titelträger arbeitet. Wären die besagten Athleten ebenfalls gestartet, hätte sich Jackson wohl wiederholt mit dem siebten Platz zufriedengeben müssen.

Mr. Olympia 2019: Die besten sechs Athleten standen schon nach dem Prejudging fest.

Kommen wir zu Hadi Choopan, der vor rund zwei Wochen sicherlich selbst noch nichts von seiner ersten Teilnahme am Mr. Olympia gewusst haben dürfte. Umso sensationeller muss sein dritter Platz in der offenen Klasse bewertet werden. Der gebürtige Iraner, ein Sportsmann durch und durch, brachte ein Gesamtbild auf die Bühne, das zum Staunen anregte. Ohne jeden Zweifel wäre für ihn auch Rang zwei möglich gewesen. Der eine oder andere Experte sah den „persischen Wolf“ sogar ganz oben auf dem Podium. Alles in allem eine prima Vorstellung, die honoriert wurde.

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Schlussendlich am Iraner vorbeischrauben konnte sich William Bonac, der sich bekanntlich noch vor Kurzem von seinem Coach Neil Hill getrennt hat. Gemessen an dieser einschneidenden Veränderung ist es definitiv beachtlich, dass der 37-Jährige tatsächlich um den Titel mitkämpfte. Ein Sieg seinerseits lag gefühlt jedoch zu keinem Zeitpunkt so richtig in der Luft.

Anders sah das bei Brandon Curry aus, den neben Roelly Winklaar nahezu alle Szeneinsider als Top-Favoriten auserkoren hatten. Keine Frage, im Prejudging zeigte sich der amerikanische IFBB Pro noch nicht so, wie man es sich vorgestellt hätte. Zum Finale erschien „The Prodigy“ dann aber verbessert, um letztlich seinem vorauseilenden Ruf gerecht zu werden. Unverdient war der Triumph auf keinen Fall, doch so eindeutig, wie manch einer es im Vorfeld kommuniziert hatte, gestaltete sich der Sieg trotzdem nicht.

Nach seiner Goldmedaille bei der Arnold Classic im Frühjahr holt Brandon Curry jetzt also auch seine erste Sandow und lässt dabei hochkarätige Mitstreiter wie William Bonac, Hadi Choopan und Dexter Jackson hinter sich. Der 36-Jährige nahm den Rückenwind aus Columbus mit, um in Las Vegas ein weiteres Ausrufezeichen zu setzen. Als 15. Mr. Olympia der Geschichte schreibt der amerikanische IFBB Pro sein eigenes Kapitel im Buch der Bodybuilding-Historie. 

Mr. Olympia 2019 – Top 10 Open Bodybuilding

  1. Brandon Curry
  2. William Bonac
  3. Hadi Choopan
  4. Dexter Jackson
  5. Roelly Winklaar
  6. Steve Kuclo
  7. Cedric McMillan
  8. Lukas Osladil
  9. Akim Williams
  10. Patrick Moore

Bilder: NPC News Online

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