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Steve Benthin und Emir Omeragic bei der Big Man Weekend Pro!

Im Rahmen der Big Man Weekend Pro 2021 konnten IFBB Pros aller Klassen eine der finalen Möglichkeiten nutzen, sich noch dieses Jahr für den nächsten Mr. Olympia zu qualifizieren.

Wie zuletzt schon machten sich auch einige deutsche Athleten auf nach Alicante, um die Chance beim Schopf zu packen.

Mit dabei ebenfalls einige Vertreter, die bereits beim Romania Muscle Fest gestartet waren.

Men’s Physique

Sein Profi-Debüt in der Men’s Physique gab Chris Baumann, der erst vor etwas mehr als einem Monat in Polen die Pro Card eingesackt hatte. Mike Sommerfeld gewann damals die zugehörige Pro Show in der Classic Physique.

Bei seinem ersten Auftritt im professionellen Bodybuilding präsentierte der dreimalige Deutsche Meister ein starkes Paket mit hervorragender Härte, vielleicht sogar mit die beste im Feld.

Auf die vorderen Ränge schaffte es Chris jedoch bedauerlicherweise nicht, was primär daran lag, dass ihm im Vergleich noch Masse fehlt, um vollends konkurrenzfähig zu sein. Die genaue Platzierung steht noch aus.

Als Sieger von der Bühne ging der Italiener Alessandro Cavagnolo, der nach dem Titel beim Romania Muscle Fest zum wiederholten Mal triumphieren konnte.

Update: Chris Baumann hat den 19. Platz belegt.

Bild: Chris Baumann bei der Big Man Weekend Pro 2021
Chris Baumann (rechts im Bild) feierte bei der Big Man Weekend Pro 2021 sein Profi-Debüt in der Men’s Physique.

Women’s Physique

Nach dem sechsten Platz in Rumänien und dem damit gelungenen Profi-Debüt sollte es für Jeannine Groß auch beim Wettkampf in Spanien hoch hinaus gehen.

Zunächst schien es auch nach Plan zu laufen, denn die Personal-Trainerin zeigte eine ähnliche, wenn nicht bessere Form als beim Event in Bukarest, was ihr verdientermaßen den ersten Callout einbrachte.

Nichtsdestotrotz wurde Jeannine von den Judges im weiteren Verlauf fast schon durchgereicht, was im Stream jedenfalls nicht wirklich nachvollziehbar erschien.

War eigentlich basierend auf den Vergleichen Rang vier möglich, wurde es letztlich erneut nur der sechste Platz. Selbstverständlich immer noch ein solides Ergebnis, das aber durchaus positiver hätte ausfallen können.

Bild: Jeannine Groß bei der Big Man Weekend Pro 2021
Big Man Weekend Pro 2021: Jeannine Groß rechts außen im ersten Vergleich der Women’s Physique.

Classic Physique

In der Classic Physique hatte Deutschland gleich zwei Eisen im Feuer.

Einer von ihnen war Ayham Alaws, der bei seinem ersten Wettkampf im professionellen Bodybuilding durchaus überzeugen und einen starken vierten Platz mit nach Hause nehmen konnte.

Ayham ließ definitiv erkennen, dass er einiges an Potenzial für diese Klasse mitbringt.

Ebenfalls mit von der Partie war Ahmad Mahmoud, der noch vor Kurzem in Alicante seine Pro Card in der offenen Klasse holen konnte, heute dann im Zuge seines Profi-Debüts allerdings sein Glück in der Classic Physique versuchte.

Der Mann aus Oer-Erkenschwick landete jedoch außerhalb der Top 5.

Den Sieg davon tragen konnte Jose Maria Mete Bueriberi alias „Madelman“, gefolgt von seinen beiden Landsmännern Jesus Rodriguez Sendra und Julian Castaño.

Update: Ahmad Mahmoud hat den 14. Platz belegt.

Bild: Ayham Alaws
Ayham Alaws belegte bei seinem Profi-Debüt den fünften Platz.

Bikini

Auch in der Bikini-Klasse waren zwei deutsche Athletinnen im Teilnehmerfeld, auch wenn leider beide nicht den ersten Callout realisieren konnten.

Schlussendlich standen aber Johanna Dürr und Lisa Reith, die wohlgemerkt ihr Profi-Debüt gab, nebeneinander im Vergleich um die Plätze fünf bis zehn.

Für die Top 5 reichte es demzufolge nicht, doch die zwei deutschen Bikini-Profis verkauften sich gut in einem Line-up, in dem unter anderem Ashley Kaltwasser partizipierte.

Die US-Amerikanern wurde aber nur Zweite und könnte sich dementsprechend nicht den 31. Profi-Sieg ihrer Karriere sichern. Sie unterlag knapp Ivanna Escandar aus Spanien.

Update: Lisa Reith hat den 7. Platz belegt, Johanna Dürr den 9.

Instagram: Johanna Dürr
Für die Big Man Weekend Pro konservierte Bikini-Athletin Johanna Dürr ihre Wettkampfform.

212 Division

In der 212 Division wollte es Steve Benthin nach einer Erkältungs-bedingten Pause noch einmal wissen.

Das Romania Muscle Fest hatte der Hamburger ausfallen lassen und auch beim Wettkampf in Alicante wäre es wahrscheinlich die vernünftigere Entscheidung gewesen, genauso zu handeln. Doch der Neosupps-Athlet will weiter „einfach Bodybuilding machen“.

Insgesamt wurde bei Steve dennoch deutlich, dass es eine sehr lange Saison war und der Akku nicht nur aufgrund der Krankheit keine volle Kapazität vorweisen konnte.

Gerade in den Rückenposen konnte der 39-Jährige, der diesmal kein Problem mit dem Gewichtslimit hatte, der Konkurrenz nicht das Wasser reichen. Von vorne sah die Welt zumindest ein wenig anders aus, obwohl auch hier bei weitem keine 100 Prozent erreicht wurden.

Am Ende musste sich Steve mit dem dritten Vergleich begnügen. Genaues Ergebnis ausstehend, aber außerhalb der Top 10.

Den Sieg in der 212er Klasse einfahren konnte Oleh Kryvyi, der sich nach einem knappen zweiten Platz bei der EVLS Prague Pro gegen Morteza Kordkola und Naser Mohamed behaupten konnte.

Update: Steve Benthin hat den 13. Platz belegt.

Instagram: Steve Benthin
Steve Benthin konnte in Alicante nicht sein bestes Paket zeigen.

Men’s Open bei der Big Man Weekend Pro 2021

Die offene Klasse sollte im Grunde genommen nur mit einem deutschen Athleten stattfinden, doch spontan kam am gestrigen Abend noch ein weiterer hinzu.

Emir Omeragic kam mit Rückenwind ins spanische Alicante, nachdem er in Prag den siebten und in Bukarest den vierten Platz markieren konnte. Bei der Big Man Weekend Pro katapultierte sich der GN-Athlet ebenfalls in den ersten Callout.

Unter dem Strich sollte Emir tatsächlich mit Angel Calderon, der normalerweise in der 212 Division antritt, alleine um die Goldmedaille konkurrieren – mit bedauerlicherweise besserem Ausgang für den spanischen IFBB Pro.

Mit nur 22 Jahren und einer phänomenalen Härte schrammt Emir Omeragic also nur knapp an seinem ersten Profi-Sieg vorbei.

Als Überraschungsgast in der Men’s Open tauchte Kevin Brucher auf. Der deutsche Bodybuilder, der in dieser Saison bereits mehrere Siege im NAC einfahren konnte, wurde gestern erst Profi und kämpfte sich sofort in den zweiten von drei Vergleichen.

Ein Platz in der Top 5 war nicht drin. Trotzdem ein überaus gelungenes Profi-Debüt von Kevin, der unter den besten Zehn abschließt und nun sicherlich erst einmal das Erlebte sacken lassen muss.

Update: Kevin Brucher hat den 10. Platz belegt.

Ergebnisse Big Man Weekend Pro 2021

  1. Angel Calderon
  2. Emir Omeragic
  3. Dani Kaganovich
  4. Mohammad Alnsoor
  5. Eduardo Rodriguez
Instagram: Emir Omeragic vor der Big Man Weekend Pro in Rumänien
Emir Omeragic wird in Alicante knapp Zweiter hinter Angel Calderon.
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