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Mr. Olympia 2019: Auch die Men’s Physique hat einen neuen Champion!

Ähnlich wie in der Bikini-Klasse zählt die Men’s Physique zu den am wenigsten nachvollziehbaren Kategorien überhaupt. Jahr für Jahr fragen sich nicht nur neutrale Beobachter, sondern auch gestandene Experten, wie die Wertungen bei diesen Mainstream-Divisionen zustande kommen. Bei Mr. Olympia 2019 sollte dieses Phänomen nicht ausbleiben und so wurden die Ergebnisse aus dem Vorjahr wieder einmal ordentlich durcheinander gewürfelt, was natürlich den Konkurrenzkampf und die Spannung unweigerlich aufrechterhält. 

In gewisser Weise schien sich Geschichte in der Klasse mit den Badehosen zu wiederholen. Beim Mr. Olympia 2018 noch musste sich Jeremy Buendia nach vier Jahren der geradezu unangefochtenen Regentschaft mit dem vierten Platz zufriedengeben und zusehen, wie Brandon Hendrickson ihm den Titel abnahm. Rund zwölf Monate später ereilte den bis dahin amtierenden Champion ein beinahe ähnliches Schicksal. Hendrickson, dessen Leistung stark abfiel, blieb am Ende ebenfalls nur Rang vier, worüber die Freude sich logischerweise in Grenzen hielt. Nach Sichtung der Bilder aber eine vertretbare Entscheidung, die auch härter hätte ausfallen können.

Ryan Terry, der im vergangenen Jahr noch den dritten Platz belegte, reihte sich nämlich nur knapp hinter dem US-Amerikaner ein. Ob das so gewertet werden muss, lässt sich sicher diskutieren, doch im Großen und Ganzen kann man sicherlich festhalten, dass der Brite es stets schwer hat, sich in der Men’s Physique zu behaupten, was ganz und gar nicht an seiner Form liegen kann. Der 30-Jährige besticht mit einer beeindruckenden Härte, liegt allerdings in puncto Muskelmasse teils deutlich hinter seinen Mitstreitern. Für uns kein zwangsläufiger Nachteil, ergibt sich bei ihm doch ein überaus stimmiges Gesamtbild. Die Judges wollen den gebürtigen Engländer hingegen nie ganz vorne sehen.  

In der Men’s Physique gab es wieder einen neuen Olympia-Champion.

Zu einem der Nutznießer eines schwächelnden Titelträgers mauserte sich unter anderem Kyron Holden. Der amerikanische IFBB Pro war 2018 noch auf dem sechsten Platz gelandet, vermochte es aber an diesem Wochenende, seine Performance merklich zu steigern, was sein positives Abschneiden letztlich rechtfertigt. Rang drei geht demnach in Ordnung, denn an Andre Ferguson gab es für den New York Pro Sieger keinen Weg vorbei. Der Fünfte des Vorjahres meldete sich in alter Stärke zurück, ließ nichts anbrennen und sicherte sich zum zweiten Mal die Silbermedaille.

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Neuer und erstmaliger Olympia-Sieger in der Men’s Physique wurde Raymont Edmonds, der zwar kein unbeschriebenes Blatt ist, im Vorhinein aber trotzdem nicht unbedingt als unumstrittener Top-Favorit gehandelt wurde. Der 1,88 Meter lange IFBB Pro sticht schon allein aufgrund seiner Körpergröße heraus, was sowohl Nachteil als auch Vorteil zugleich sein kann. In diesem Fall sprachen die Judges sich für den alle überragenden Vorjahreszweiten aus und belohnten ihn mit der Goldmedaille.

Nach vier Jahren mit Jeremy Buendia als Champion erlebt die Men’s Physique also innerhalb eines Jahres bereits die zweite Wachablösung in Folge. Sein insgesamt fünfter Triumph als IFBB Pro macht Raymont Edmonds zum Olympia-Sieger der gerne auch abwertend als Badehosen-Klasse bezeichneten Division. Ob dieser erste Platz zu verteidigen ist, bleibt abzuwarten. Die Kampfrichter haben jedenfalls gezeigt, dass sie von Abwechslung nicht gerade abgeneigt scheinen. 

Mr. Olympia 2019 – Men’s Physique Top 5

  1. Raymont Edmonds
  2. Andre Ferguson
  3. Kyron Holden
  4. Brandon Hendrickson
  5. Ryan Terry

Bilder: NPC News Online

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