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Arnold Classic 2021 – Die offiziellen Ergebnisse!

Die Arnold Classic 2021 hätte eigentlich wie üblich der initiale Bodybuilding-Wettkampf des Jahres werden sollen, doch daraus wurde aufgrund der Corona-Situation zum ersten Mal in der Geschichte des Sport-Festivals nichts.

Allein dass die Veranstaltung in Columbus, Ohio, stattfinden konnte, sollte schlussendlich eine überaus positive Nachricht sein, denn zwischenzeitlich war sogar über eine Absage spekuliert worden.

In der Endkonsequenz wurde das renommierte Spektakel dann aber doch ausgetragen, wenn auch etwas abgespeckt mit nur vier Klassen.

Fitness

Dass es die Fitness-Klasse selbst bei einer reduzierten Arnold Classic 2021 geben würde, dürfte wohl niemanden sonderlich überrascht haben. Zu spektakulär sind die gymnastischen Routinen der einzelnen Teilnehmerinnen.

Auch wenn eine Athletin in den Callouts körperlich klar heraussticht, kann eine begnadete Poserin mit ihrer Kür einiges am Boden gutmachen und eventuell sogar an optisch eindrucksvolleren Konkurrentinnen vorbeiziehen. An diesem Wettkampftag war dies jedoch nicht der Fall.

Zügig hatte sich abgezeichnet, dass Missy Truscott im Vergleich zum restlichen Line-up ein imposanteres Erscheinungsbild vorweisen kann. Das Gesamtpaket der US-Amerikanerin konnten auch die individuellen Posing-Routinen ihrer Nebenbuhlerinnen nicht schlagen.

Die Titelverteidigerin, die bereits im Vorjahr erfolgreich war und sich darüber hinaus beim Mr. Olympia 2020 durchsetzen konnte, verließ die Bühne demnach verdient als Siegerin. Ihren Triumph widmete sie zu Tränen gerührt, keinem Geringeren als John Meadows, der erst vor kurzem verstorben ist und als ihr Trainer fungiert hatte.

Unmittelbar hinter Missy Truscott reihte sich Oksana Grishina ein, die wie gewohnt mit einer außergewöhnlichen Kombination aus Outfit und Kür das Feld aufmischte und sich zwei bis drei Plätze nach vorne kämpfte. Bronze blieb Ariel Khadr vergönnt.

Bild: Fitness-Klasse bei der Arnold Classic 2021
Missy Truscott widmete ihren Sieg in der Fitness-Klasse dem kürzlich verstorbenen John Meadows.

Arnold Classic 2021 – Fitness Top 3

  1. Missy Truscott
  2. Oksana Grishina
  3. Ariel Khadr

Bikini

Die Bikini-Klasse ist und bleibt in der Damenwelt des Bodybuildings wohl die am schwersten zu bewertende Division, was auch bei der Arnold Classic 2021 erneut zum Tragen kam.

Auch die Kommentatoren der Show – Dennis James, Cedric McMillan und Amanda Latona – waren bei der Siegerehrung mehr oder weniger uneins in Bezug auf die Platzierungen. Wahrscheinlich hätte jeder von ihnen eine teils gänzlich andere Reihenfolge getippt.

Lauralie Chapados beispielsweise, die einen starken dritten Platz holte, hätte man durchaus weiter vorne sehen können. Wie stark das Feld war, untermauerte auch Rang vier von Ashley Kaltwasser, die sowohl die Arnold Classic als auch den Olympia schon gewinnen konnte.

Für Elisa Pecini, die Erstplatzierte der Arnold Classic 2020, war nur die Silbermedaille drin. Verdrängt wurde sie von Jennifer Dorie, die beim Mr. Olympia 2020 noch auf Platz zwei hinter Janet Layug gelandet war und nun ihren ersten großen Sieg einfahren konnte.

Bild: Bikini-Klasse bei der Arnold Classic 2021
Bikini-Klasse bei der Arnold Classic 2021: Lauralie Chapados, Jennifer Dorie, Elisa Pecini und Ashley Kaltwasser

Arnold Classic 2021 – Bikini Top 3

  1. Jennifer Dorie
  2. Elisa Pecini
  3. Lauralie Chapados

Classic Physique

Genau wie man es im Vorfeld erwartet hatte, war die Classic Physique auf der Arnold Classic 2021 überaus dicht besetzt und von Qualität geprägt.

Die Möglichkeit, sich so zeitnah zum Mr. Olympia in Ohio präsentieren zu können, wollten sich offensichtlich viele Hochkaräter nicht nehmen lassen. Im Fall der Fälle wäre sogar noch eine kurzfristige Qualifikation herausgesprungen, doch die dafür in Frage kommenden Kandidaten konnten letztlich keinen Sieg realisieren.

Positives gibt es zu Beginn von Fabian Mayr zu berichten. Der österreichische IFBB Pro hatte sich im letzten Jahr noch in Columbus die Pro Card gesichert und ließ an selber Wirkungsstelle zum wiederholten Mal sein Potenzial erkennen. Ein definitiv eindrucksvolles Paket brachte ihm Rang sechs ein.

Das Warmlaufen für den Mr. Olympia ist demzufolge geglückt. Eine Platzierung unter den besten Zehn muss hier ganz klar die Zielsetzung sein. 

Bild: Arnold Classic 2021 Classic Physique
Courage Opara, Alex Cambronero, Terrence Ruffin und Logan Franklin bildeten bei der Arnold Classic 2021 die Top 4 in der Classic Phys

In direkter Konkurrenz mit dem Vayu-Athleten standen vor allem Courage Opara und Bryan Jones, die auf den Plätzen vier und fünf abschlossen. Insbesondere Jones, der im Hinblick auf die Körpergröße vergleichbar ist, trägt schlichtweg noch mehr Masse auf seinem Frame.

Stark verbessert zu seinem Auftritt bei der Texas Pro erschien Logan Franklin, der tatsächlich eine Posing-Kür von Arnold Schwarzenegger höchstpersönlich nachahmte und zum Teil auch verblüffende Ähnlichkeiten mit dem siebenmaligen Mr. Olympia aufwies.

Dementsprechend ging auch der Best Poser Award innerhalb der Classic Physique zurecht an den amerikanischen Bodybuilder, der zudem eine phänomenale Form zeigte und gewiss Argumente für ein noch besseres Abschneiden sammelte.

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten sich wie bereits im Jahr davor Alex Cambronero und Terrence Ruffin – mit glücklicherem Ausgang für Letzteren. Insbesondere in der Rückansicht gab es am Mann aus Tampa keinen Weg vorbei. Cambronero zauberte zwar ein konkurrenzfähiges Paket auf die Bühne, musste sich dieses Mal jedoch Ruffin und dessen Performance unterordnen.

Arnold Classic 2021 – Classic Physique Top 6

  1. Terrence Ruffin
  2. Alex Cambronero
  3. Logan Franklin
  4. Courage Opara
  5. Bryan Jones
  6. Fabian Mayr
Bild: Terrence Ruffin
An Terrence Ruffin gab es in der Classic Physique kein Vorbeikommen.

Arnold Classic 2021 – Men’s Open

Trotz der Abwesenheit von Top-Athleten wie Roelly Winklaar, William Bonac, Cedric McMillan und Lionel Beyeke sollte in der offenen Klasse ein noch immer leistungskräftiges Line-up an den Start gehen.

Obwohl nicht alle Teilnehmer ihre Form auf den Punkt trafen und vielleicht auch mit angezogener Handbremse fuhren, um in zwei Wochen beim Mr. Olympia aufs Ganze zu gehen, blieb einigen wiederum nichts anderes übrig, als voll aufs Gaspedal zu treten.

Sergio Oliva Jr. zum Beispiel, der wie im Jahr 2020 den Best Poser Award mit nach Hause nahm, war noch nicht für das prestigeträchtige Event in Orlando qualifiziert und liebäugelte mit einem Sieg. Mehr als der sechste Platz war für ihn jedoch nicht machbar.

Für Akim Williams, der seine Form nicht auf den Punkt traf, war Rang fünf unter dem Strich zu verschmerzen, auch wenn ihn nach den zahlreichen Absagen plötzlich der eine oder andere Experte als Favoriten sah.

Justin Rodriguez zeigte sich verglichen zu seinen vorigen Auftritten in jedem Fall verbessert, doch der Sprung in die Top 3 blieb dem IFBB Pro aus New York dennoch nicht vergönnt.

Bild: Arnold Classic Men's Open
Arnold Classic 2021: Justin Rodriguez, Steve Kuclo, Nick Walker und Iain Valliere in der offenen Klasse

Ähnlich wie Sergio Oliva Jr. spekulierte auch Steve Kuclo auf einen Sieg in Columbus, um kurz vor Torschluss noch eine Startberechtigung für den Mr. Olympia einzutüten.

Zunächst schien es auch so, als wäre der Texaner ein heißer Kandidat auf den Titel, doch vom Prejudging zum Finale erachteten die Kampfrichter offenbar die Steigerung von Iain Valliere als so immens, dass sie den Kanadier auf Platz zwei setzten und Kuclo nur die Bronzemedaille zusprachen. Eine diskutable Entscheidung.

Insbesondere Valliere generiert damit jedoch weiter Rückenwind, nachdem ihm bereits Siege bei der Tampa Pro und bei der Texas Pro gelungen waren.

Die Glanzleistung der Arnold Classic 2021 fiel allerdings berechtigterweise auf Nick Walker zurück. Sein Triumph deutete sich eigentlich schon im Prejudging an. Lediglich ein Totalausfall im Finale hätte ihm den ersten Platz noch zunichtemachen können.

Letzten Endes konservierte der von Matt Jansen gecoachte IFBB Pro aber die ohnehin nicht mehr zu toppende Form und setzte ein Ausrufezeichen sondergleichen. Neben dem Most Muscular Award sackte der US-Amerikaner zusätzliche 130.000 US-Dollar Siegesprämie ein.

Unter Freudentränen ließ Walker seine Familie und Trainer Matt Jansen auf die Bühne geleiten, um mit ihnen gemeinsam die bislang größte Errungenschaft seiner noch kurzen Profikarriere zu feiern. Der Hype um Walker war enorm, doch mit einem derartig grandiosen Paket hatten sicherlich nur die wenigsten gerechnet.

Nach seinem ersten Platz bei der New York Pro macht ihn der neuerliche Sieg bei der Arnold Classic 2021 natürlich auch zu einem potenziellen Spitzenkandidaten beim bevorstehenden Mr. Olympia. Nick Walker selbst gibt sich jedenfalls optimistisch, in zwei Wochen gleich den nächsten Coup zu landen.

Ergebnisse Men’s Open

  1. Nick Walker
  2. Iain Valliere
  3. Steve Kuclo
  4. Justin Rodriguez
  5. Akim Williams
  6. Sergio Oliva Jr.

Arnold Classic 2021 Bilder – Men’s Open

Bild: Nick Walker
Nick Walker präsentierte bei der Arnold Classic 2021 ein Paket, das seinesgleichen suchte.
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