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4-facher Olympiasieger von russischen Hackern des Dopings überführt?

Im Spitzensport, wo sagenhafte Leistungen erbracht werden und teilweise Rekord auf Rekord folgt, sind Vorwürfe in Bezug auf die Verwendung leistungssteigernder Medikamente fast schon an der Tagesordnung. Sobald ein Athlet einen Erfolg verzeichnen kann, sieht er sich mit diversen Unterstellungen konfrontiert. Auch Mohamed Farah, seines Zeichens viermaliger Olympiasieger, wurde in der jüngsten Vergangenheit des Öfteren beschuldigt, sich illegalen Substanzen zu bedienen und nun scheint es weitere Hinweise darauf zu geben, dass dies tatsächlich der Wahrheit entsprechen könnte!

Eine russische Hacker Gruppe namens Fancy Bears hatte Mitte der Woche einige brisante Dokumente im Internet veröffentlicht, denen zufolge Mohamed Farah nach Tests verdächtigt worden sei, unerlaubte Substanzen verwendet zu haben. Die besagten Analysen seien im Rahmen vom biologischen Pass (elektronisches Dokument zur Sammlung medizinischer Kontrollen und deren Ergebnisse) durchgeführt worden und dabei sei der Brite unter den zahlreichen Athleten gewesen, bei denen es im November 2015 den Vermerk „wahrscheinlich Doping, Pass verdächtig, weitere Daten benötigt“ gegeben habe. 

Erschwerend hinzu kommt, dass auch Galen Rupp, der Trainingspartner von Mo Farah, in einem der Dokumente als „wahrscheinlich gedopt“ genannt wird. Die beiden Athleten trainieren zusammen beim sogenannten „Nike Oregon Project“ unter der Leitung des ebenfalls in der Kritik stehenden Alberto Salazar. Die Echtheit der brisanten Daten wurde von der IAAF (International Association of Athletics Federations) mittlerweile bestätigt. 


Mohamed Farah mit seinem Trainer Alberto Salazar.

Ein weiteres Dokument aus dem April 2016 scheint jedoch nahezulegen, dass Mohamed Farah nach der Analyse einer aktuelleren Probe nicht mehr unter Verdacht zu sein schien, sich illegalem Doping bedient zu haben. Die PR Agentur des britischen Langstreckenläufers kritisierte nicht nur die Gültigkeit der veröffentlichten Daten, sondern fügte weiter hinzu, dass frühere Enthüllungen von den Fancy Bears bereits falsche oder modifizierte Dokumente enthalten hätten. Laut der IAFF seien einzelne Eintragungen im biologischen Pass eines Athleten zudem noch lange kein Beweis für Doping.

Man könne demnach durch einen Hinweis im biologischen Pass nicht darauf schließen, dass ein Sportler gegen die Anti Doping Regularien verstoßen hat. Es handele sich dabei lediglich um eine Kennzeichnung, dass eventuell etwas nicht stimmen könnte und weitere Untersuchungen erfolgen müssten. Mohamed Farah und auch sein Coach Alberto Salazar stehen zwar weiterhin in der Kritik, doch nachweisen kann man den beiden bislang nichts, weshalb zunächst einmal die Unschuldsvermutung gilt.

Die russischen Hacker, die unter dem Pseudonym Fancy Bears auftreten, hatten innerhalb des letzten Jahres schon häufiger auf sich aufmerksam gemacht. Unter anderem wurden im September 2016 einige Dokumente veröffentlicht, die mehrere US-Athletinnen zum Teil schwer belasteten. Der Meinung der Cyber Eindringlinge nach seien Doping und Korruption in der Welt des Profisports gang und gäbe, was sie selbst versuchen würden zu unterbinden!

Auszug aus einem der Dokumente, auf dem Mo Farah ganz unten aufgelistet wird. (Klicken zum Vergrößern)

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