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Was man über rezeptfreie Schmerzmittel wissen muss

Ob es nun um beim Teamsport zugezogene Prellungen oder die üblichen Wehwehchen vom Krafttraining geht, für gewöhnlich wissen Athleten mit Schmerz umzugehen, denn er gehört eben schlichtweg dazu. Um ihn direkt im Keim zu ersticken, greifen viele Personen oftmals auf rezeptfreie Schmerzmittel zurück, denn sie sind leicht zu beschaffen, erschwinglich und vor allem effektiv. Auf Dauer sollten Medikamente dieser Art allerdings nicht eingenommen werden!

Im nachfolgenden Beitrag findet ihr einige Informationen über frei verkäufliche Schmerzmittel, die sich zu wissen lohnen!

Was sind rezeptfreie Schmerzmittel?

Die Bandbreite an Schmerzmitteln ist groß.

Am potenten Ende des Spektrums stehen Opioide wie beispielsweise Fentanyl, Morphin und Oxycodon. Es handelt sich hierbei um höchstwirksame Medikamente gegen Schmerzen, die man legal nicht ohne Rezept aus einer Apotheke beziehen kann. Substanzen dieser Art interagieren mit den Opioidrezeptoren auf den Nervenzellen in Körper und Gehirn. Opioide Schmerzmittel sind grundsätzlich ungefährlich, wenn man sie nur für kurze Zeit und nach den Vorschriften des Arztes verwendet. Immer häufiger werden sie jedoch auch missbraucht, da sie nicht nur Schmerzen lindern, sondern auch Euphoriegefühle auslösen können.

Zu den weniger potenten, doch noch immer effektiven Schmerzmitteln gehören frei verkäufliche Mittel wie zum Beispiel Paracetamol, Naproxen (aktiver Wirkstoff in Dolormin) und Ibuprofen. Sie sind ohne Rezept erhältlich und werden aufgrund ihrer geringeren Durchschlagskraft normalerweise seltener missbraucht. Rezeptfreie Schmerzmittel sind überall verfügbar und nahezu jeder wird das eine oder andere Medikament dieser Kategorie in seiner Hausapotheke vorrätig haben. Ihre Zugänglichkeit ist einer der Hauptgründe, weshalb viele Sportler sie gerne bei Verletzungen unterschiedlicher Couleur einnehmen.

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Wie funktionieren rezeptfreie Schmerzmittel?

Im Fall von Paracetamol wird der Schmerz gelindert, indem die Bereiche des Gehirns beeinflusst werden, die Schmerzen registrieren. Außerdem helfen Medikamente mit diesem Wirkstoff dabei, eine erhöhte Körpertemperatur zu senken, weshalb sie logischerweise häufig gegen Fieber eingesetzt werden.

Zu den nicht-steroidalen Entzündungshemmern zählen Produkte mit Aspirin (Acetylsalicylsäure), Ibuprofen und Naproxen. Die sogenannten NSAIDs (non-steroidal anti-inflammatory drugs) reduzieren Schmerzen und Entzündungen durch das Blockieren von bestimmten Enzymen, die Prostaglandine produzieren. Diese natürlich vorkommenden Fettsäuren spielen eine tragende Rolle bei Schmerz und Entzündung. Wie Paracetamol helfen auch NSAIDs dabei, die Körpertemperatur zu regulieren.

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Was sind die Gefahren rezeptfreier Schmerzmittel?

Nur weil rezeptfreie Schmerzmittel leicht zu beziehen sind, bedeutet es nicht automatisch, dass sie keine Gefahren mit sich bringen.

Gemäß der FDA (Federal Drug Administration) kann ein Überkonsum von Paracetamol zu Leberschäden und sogar zum Tod führen. Der Körper baut normale Mengen der Substanz größtenteils ab und scheidet sie über den Urin aus. Ein kleiner Teil des Medikaments wird allerdings in ein Nebenprodukt umgewandelt, das schädlich für die Leber ist. Nimmt man zu viel auf einmal oder über eine gewissen Zeitraum, bilden sich immer mehr Toxine, mit denen der Körper nicht mehr umgehen kann.

Zehntausende Menschen werden jährlich wegen des Überkonsums von Paracetamol krank, doch das sollte für euch nur dann ein relevantes Problem werden, wenn ihr euch nicht an die empfohlenen Dosierungsrichtiglinien haltet. Wer Alkohol in größeren Mengen trinkt (mehr als drei Drinks pro Tag), sieht sich ebenfalls mit einem erhöhten Risiko für Leberschädigungen durch die Einnahme von Paracetamol konfrontiert. Eine tägliche Höchstdosis von 4000mg sollte zudem niemals überschritten werden!

Nicht-steroidalen Entzündungshemmer haben ebenfalls ihre eigene Probleme. Die Risiken von NSAIDs sind laut Ausführungen im Harvard Health Letter nicht sehr groß, doch dennoch vorhanden. Die regelmäßige und langfristige Verwendung solcher Substanzen könne demnach zu Geschwüren, Magenbluten, Leberschäden, hohem Blutdruck und einer höheren Wahrscheinlichkeit für das Erleiden von Herzinfarkten führen. Obwohl der Großteil der Konsumenten keine größeren Nebenwirkungen zu befürchten habe, erkenne man die Gefahren der Medikamente an.was-man-ueber-rezeptfreie-schmerzmittel-wissen-muss-bild3

Hier wurden nur die allgemeinen Gefahren der meisten rezeptfreien Schmerzmittel behandelt. Man sollte immer einen Arzt konsultieren, um die individuell beste Substanz für sich selbst zu finden. Es könnte beispielsweise sein, dass eine gewisse Person bereits Medikamente in Gebrauch hat, die in Kombination mit Schmerzmitteln ungünstig wirken und tückisch sein könnten. In jenen Fällen könnte die Verwendung mehr schaden als nutzen

Wie sollte man rezeptfreie Schmermittel einnehmen?

Es ist grundsätzlich nicht verwerflich, hin und wieder rezeptfreie Schmerzmittel zu konsumieren, sofern man die Packungsbeilage studiert hat und sich an die Einnahmeempfehlung hält. Gegen Ibuprofen oder Naproxen ist bei Verletzungen und/oder besonders starken Schmerzen nichts einzuwenden, doch man sollte bereits vorher wissen, ob der Körper ein bestimmtes Medikament verträgt oder nicht.

Jeden Tag sollte man allerdings definitiv nicht zu schmerzlindernden Substanzen greifen. Zum einem wird das Risiko für langfristige Gesundheitsprobleme erhöht und zum anderen sollte man bei anhaltenden und starken Problemen wohl besser einen Arzt zurate ziehen.

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Man sollte sich immer vor Augen halten, dass Schmerzmittel nur geringe Auswirkungen auf den Heilungsprozess einer Verletzung haben. Sie sollten deshalb nur ergänzend zu einer korrekten Behandlung verwendet werden und nicht als Ersatz dafür dienen. Wenn man regelmäßig unter Schmerzen leidet, gegen die frei verkäufliche Schmerzmittel unabdingar sind, sollte man die Regeneration und das Training selbst überdenken. In jedem Fall sind chronische Probleme ein Grund dafür, einen Spezialisten zu konsultieren!

Frei verkäufliche Schmerzmittel können gefährlich sein und zu gesundheitlichen Problemen führen. Wir empfehlen deshalb, sich bei einer Einnahme an die Packungsbeilage und die darin empfohlenen Dosierungen zu halten. Zudem sollte im Zweifel immer ein Arzt konsultiert werden!

Dieser Artikelt dient der Information und Aufklärung.


Quelle: stack.com/a/an-athletes-guide-to-otc-pain-relievers

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