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Warum Asiaten gesünder sind als wir

Einige Gesundheits- und Fitness-Experten da draußen behaupten vehement, dass die westliche Bevölkerung immer fetter werde, während die asiatische Population rank und schlank sei. Der Großteil dieser Behauptungen ist natürlich Quatsch, aber es gibt zweifelsohne einige asiatsche Verhaltensmuster in Bezug auf die Lebensweise, von denen wir uns als Europäer durchaus etwas abschauen können. 


Im folgenden Beitrag findet ihr zehn gesunde Gewohnheiten und Vorsichtsmaßnahmen der asiatischen Kultur, die einen längerfristigen Effekt auf die Gesundheit haben!

1. Es gibt fast jeden Tag Fisch

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Der größte Vorteil von Fisch, mal von Protein und Nährstoffen abgesehen, ist, dass er Omega 3 Fettsäuren enthält. Fisch gibt unserem Körper und Gehirn DHA und EPA, wodurch wir in einem antientzündlichen Zustand bleiben und so chronische Entzündungen und Krankheiten abwenden können. Die asiatsche Kultur sieht Fisch immer noch als Hauptnahrungsmittel an, was wir wohl mit der Zeit vergessen haben.

2. Sie essen das ganze Tier

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So sieht das Fleisch bei uns aus, während Asiaten versuchen, das ganze Tier zu verarbeiten.

Bei uns kriegt man im herkömmlichen Supermarkt Fleisch ohne Knochen und ohne Haut. Ein traditioneller Koch aus Südostasien verschwendet nichts. Er verwendet Knochen und Innereien, um Suppen zu machen und versucht alle anderen Teile so gut es geht zu verarbeiten. Das liefert eine gesunde Dosis an fettlöslichen Nährstoffen, Kollagen, Gelatine, Knorpel und vorteilhaften Bakterien. Das häufige Verzehren von Suppen ist auch mit einer erhöhten Sättigung (Leptin) verbunden, was zu weniger Übergewicht führt.

3. Sie verwenden häufig Algen

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Obwohl in der Vergangenheit eher Vegetarier Algen, Seetang und Wakame konsumiert haben, um essentielle Nährstoffe abzudecken, die so in ihrer Ernährung nicht enthalten waren, sollten wir das alle tun, denn das sind so gut wie die einzigen legitimen Quellen an Jod. Während Asiaten Seetang Snacks und Sushi geradezu verschlingen und so auf 3000-5000mcg Jod pro Tag kommen, mischen wir unserem Tafelsalz Jod hinzu, um so gerade einmal 200mcg Jod täglich zu uns zu nehmen. Da Jodmangel die Schilddrüse direkt beeinflusst, merkt man sofort, dass dies nicht allzu gut sein kann. Nicht nur, weil wir kein Seetang essen, sondern weil viele Richtlinien uns auch verbieten, zu viel Salz zu konsumieren.

4. Getreide wird selten verzehrt

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Ob man nun glutenfrei lebt oder nicht, den meisten tut exzessiver Gluten Konsum nicht wirklich gut. Chinesen und Japaner essen sehr wenig davon, Nudeln aus Ei oder Reis sind ihre Alternativen. Mehl wird hier nur selten verwendet. Viele denken, Asiaten sind gesünder, weil sie mehr Reis essen. In Wirklichkeit aber sind sie gesünder, weil der hohe Reis Konsum sie weniger Gluten essen lässt.

5. Sie essen mehr fermentierte Nahrung

Kimchi wird in Asien gerne verzehrt.
Kimchi wird in Asien gerne verzehrt.

Der Prozess der Fermentierung entfernt Pflanzenabwehrstoffe und fügt gute Darmbakterien hinzu. Es ist in Südostasien üblich, fermentierte Sojabohnen in diverse Gerichte zu geben, um die giftigen Eigenschaften zu neutralisieren. Die Fermentierung von Kohl zu Kimchi oder Tee zu Kombucha ist hier eine gängige Praxis. Beides liefert gute Bakterien für den Magen-Darm-Trakt, eigentlich genauso wie die Tabletten, die wir dafür nehmen :D

6. Süßes wird vermieden

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Vor dem 21. Jahrhundert haben Asiaten nur wenig Süßes konsumiert. Wasser und Tee waren übliche Getränke und Zucker kam aus der Fruktose von ballastoffreichen Früchten, die zu den gelegentlichen Desserts serviert wurden. Zu viel davon wurde jedoch auch nicht verzehrt, da man ansonsten ebenfalls „süchtig“ wird und immer mehr möchte.

7. Sie verwenden regelmäßig Kräuter und Gewürze

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Asiaten scheinen ein besseres Verständnis darüber zu haben, wie vorteilhaft unterschiedliche Kräuter und Gewürze sind. Dinge wie Rosmarin, Thymian, Cayenne Pfeffer, Knoblauch, Zimt und Cumin haben eine große Anzahl an gesundheitlichen Vorteilen, zu denen unter anderem ein beschleunigter Stoffwechsel, gesenkte Blutdruck- und Cholesterinwerte und eine verbesserte Verdauung gehören. Sie swirken außerdem entzündungshemmend, antimikrobiell und antimykotisch und enthalten viele Antioxidantien. Unser French Dressing auf dem Salat wird das alles nicht haben.

8. Eine gesunde Verdauung hat Priorität

Stäbchen werden benutzt, um den Essensprozess zu verlangsamen.
Stäbchen werden benutzt, um den Essensprozess zu verlangsamen.

In der asiatischen Kultur ist das Essen ein Ereignis und kein Wettrennen. Langsames Essen ist Übung und kein Problem. Grundsätzlich wird 30-60 Minuten vor der Mahlzeit Tee getrunken, um den Magen vorzubereiten. Beim Essen werden dann Stäbchen benutzt, um den langsamen Prozess zu gewährleisten. Außerdem wird nur gegessen, bis man halb voll ist. Vergleicht man das mit unseren Gewohnheiten, wo Löffel benutzt werden, um schnell genug schaufeln zu können und man eher unbefriedigt ist, wenn man kein extremes Vollgefühl spürt, dann ist da schon ein riesiger Unterschied.

9. Es wird täglich gelaufen und gesquattet

Die Kniebeuge kennen wir nur noch aus dem Fitness Studio.
Die Kniebeuge kennen wir nur noch aus dem Fitness Studio.

Chinesen laufen mehr und führen zudem auch mehr schwere Arbeit aus als die meisten anderen Länder. Das hält sie gesund und fit und lässt sie natürlich zusätlich auch mehr Kohlenhydrate tolerieren, was ihrer Ernährungsweise mit viel Reis entgegenkommt.

Das andere, was sich aus unserem Alltag über die Zeit verabschiedet hat, ist die tägliche und tiefe Kniebeuge. Anders als die asiatische Kultur haben wir uns eher für den Weg entschieden, alles auf Augenhöhe griffbereit zu haben und uns sehr bequem auf eine Toilette zu setzen. Studien haben aber beispielsweise gezeigt, dass man den Darm im Schnitt nach 50 Sekunden komplett entleert hat, wenn man in einer tiefen Kniebeuge auf dem Klo sitzt. Sitzt man auf der Toilette, so hat man ein „weniger erfolgreiches Erlebnis“, das zudem noch dreimal so lang dauert.

10. Die Präventionsmedizin steht im Vordergrund

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Während wir sofort mit säurebindenden Mitteln und Antibiotika behandeln, versucht die traditionelle chinesische Medizin die Wurzel des Problems mit Ernährung, gesunden Gewohnheiten und Präventionsmaßnahmen zu bekämpfen.

Der traditionelle chinesische Mediziner Sun Simiao glaubte, dass die Fähigkeiten eines guten Arztes verschwendet seien, wenn dieser nicht die Lebensmittel oder den Lebensstil des Patienten miteinbezieht. Asiaten haben bemerkt, dass zu Gesundheit und Wohlbefinden mehr als nur Eat-Sleep-Train-Repeat gehört. Deshalb propagieren sie Meditation, Martial Arts und andere beruhigende Ritual, die täglich Körper und Geist in Einklang bringen.


Quelle: t-nation.com/diet-fat-loss/youre-fat-asians-arent-heres-why

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