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Training als Östrogenhemmer?

Je mehr man sich bewegt, desto weniger Östrogen soll im Körper zu finden sein. Das wollen zumindest Biostatistiker der University of Maryland herausgefunden haben, nachdem sie in ihrer Studie eine Beziehung zwischen Östrogen und Bewegung feststellen konnten. Sie untersuchten hierfür 452 Frauen im Alter zwischen 40 und 72 Jahren und veröffentlichten die Ergebnisse im Fachjournal Medicine & Science in Sports & Exercise!

Studie

Die Forscher statteten die Probandinnen mit einem Beschleunigungsmesser aus, den sie für eine Woche tragen sollten. Auf diese Weise ließ sich abschätzen, wie viele Minuten die Frauen am Tag still saßen oder sich bewegten. Alle Teilnehmerinnen hatten die Menopause bereits hinter sich und nahmen keine synthetischen Hormone ein.

Als Menopause bezeichnet man den Zeitpunkt der letzten Regelblutung einer Frau, wodurch die sogenannten Wechseljahre eingeleitet werden.

Am Ende der sieben Tage ermittelten die Wissenschaftler die Menge an Metaboliten von Östradiol und Östron im Urin der Frauen. Die Urinkonzentrationen korrelieren hier mit den Blutkonzentrationen.

Ergebnisse

Je mehr Bewegung die Frauen hatten (beziehungsweise je höher die Anzahl der vom Beschleunigungsmesser registrierten Anschläge pro Minute), desto weniger Östradiol und Östron konnten die Forscher feststellen. Physische Aktivität scheint also die Konzentration von Östrogenen im Körper zu senken.

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Wenn man einen hauptsächlich sitzenden Lebensstil pflegt, tritt ein gegenteiliger Effekt auf. Je häufiger die Probandinnen sich am Tag nicht bewegten, desto mehr Östradiol und Östron konnte im Urin nachgewiesen werden, was durch die nachfolgende Grafik veranschaulicht wird.

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Wie genau Bewegung die Menge an Östradiol und Östron verringerte, wird in der folgenden Tabelle deutlich. Physische Aktivität erhöhte das Verhältnis zwischen der Menge an metabolisierten (und damit weniger aktiven) Gegenstücken von Östradiol und Östron und der Menge an nicht-metabolisiertem Östradiol und Östron im Urin.

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Durch Bewegung scheinen also die Enzyme aktiviert zu werden, die Östradiol und Östrong metabolisieren und neutralisieren. Die nächste Abbildung skizziert die tragenden Prozesse, die im Metabolismus von Östradiol und Östron involviert sind.

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Fazit

Die Forscher denken, dass ihre Funde vor allem für Frauen interessant sind, die ihr Risiko für Brustkrebs reduzieren möchten, doch auch für Männer sollen die neuen Erkenntnisse relevant sein, sofern sie ihre Östrogenspiegel im Körper reduzieren möchten.

Hohe Östrogenwerte beim Mann sind nicht gerade förderlich und wie bereits nachgewiesen werden konnte, korrelieren sie mit einem ebenfalls hohen Körperfettanteil. Betrachtet man das Ganze also aus der Perspektive, dass ein sitzender Lebensstil und eine gleichzeitig hohe Kalorienzufuhr zu mehr Körperfett führen, dann erscheinen die Erkenntnisse der hier thematisierten Studie auf diese Weise auch für Männer nachvollziehbar. Ob allerdings auch sporttreibender Mann das Verhältnis zwischen metabolisiertem und nicht-metabolisiertem Östron/Östradiol positiv beeinflussen kann, bleibt weiter fraglich. 

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Quelle: ergo-log.com/physical-activity-oestrogen.html
Referenzstudie: ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26460631

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