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DMHA – Ein echter Nachfolger für DMAA?

Wenn ihr uns und den Supplement Markt regelmäßig verfolgt, dann solltet ihr schon die ersten Produkte mit DMHA gesehen und vielleicht auch schon getestet haben. 2-Aminoisoheptane, oder eben kurz DMHA, ist ein würdevoller Nachfolger vom alten DMAA (1,3-Dimethylamylamine) mit unbestreitbaren, strukturellen Ähnlichkeiten zur Originalsubstanz, aber einer fragwürdigen Effektivität und noch nicht abschließend geklärtem Sicherheitsprofil. DMHA, außerdem geläufig unter den Bezeichnungen Octodrin und 2-Amino-6-Methylheptane, wurde in der Vergangenheit ebenso wie die oft missbrauchten Medikamente Ephedrin und Clenbuterol als Mittel gegen Asthma eingesetzt! (Monroe. 1947)

Neben der Studie von Monroe und Kollegen gibt es noch eine weitere aus dem Jahr 1980 von Craciunesco und Kollegen, die schwache, aber nachweisbare zytotoxische Effekte in Krebszellen zeigte. Eine Sicherheitsstudie von Fellows aus dem Jahr 1947, die an Nagetieren und Meerschweinchen durchgeführt wurde, lässt annehmen, dass der Sicherheitsbereich der Substanz bei einer menschlichen Äquivalenzdosis von etwas unter 400mg schon Tremor und signifikant erhöhten Aktivitätsdrang erzeugen könnte. Es gibt unglücklicherweise keinen wissenschaftlichen Beweis, der beweisen könnte, dass die Substanz a.) sicher für den menschlichen Konsum ist und/oder b.) auch so wirke, wie sie solle. 

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Ob die aktive Substanz aus dem Inhalationsmittel von Eskay Oralator aus den 40er Jahren ein berechtigter Nachfolger sein könnte, kann nur anhand von Spekulationen und Information der ersten Nutzer beantwortet werden. DMHA landete zudem auf der von Rasmussen und Kollegen erst kürzlich veröffentlichten Liste an „neuartigen Stimulanzien in Supplements“, welche mutmaßlich für die aktuell erfolgreichen Produkte auf Basis von Ephedrin und Amphetamin verantwortlich sind!

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Was haben wir letztlich? Das offensichtlich unverlässliche, aber positive Feedback der Nutzer zusammen mit den Implikationen, dass DMHA die selben strukturellen Charakteristika mit DMAA teilt, welche es erlauben Dopamin und Norepinephrin zu modulieren, indem ihre Produktion erhöht und die Wiederaufnahme reduziert wird.

Die strukturelle Ähnlichkeit ist nicht das einzige, was zwei Substanzen mit ähnlichen Akronymen gemeinsam haben. Eine weitere ist das Fehlen an zwingenden, wissenschaftlichen Beweisen ihrer Effektivität und Sicherheit: Wie beim DMHA gab es auch beim DMAA damals keine richtige wissenschaftliche Stütze als zum ersten Mal auf dem Radar des durchschnittlichen Supplement Junkies auftrat. Natürlich schepperte die Substanz ordentlich, aber als der stimulierende Effekt vorüberging und der Crash eintrat, veränderte sich das Feeling von positiv zu negativ.

DMHA ist eher eine Stimulans als ein Fatburner, wird jedoch als beides vermarktet.
DMHA ist eher eine Stimulans als ein Fatburner, wird jedoch als beides vermarktet.

In Anbetracht der Tatsache, dass die Produkte mit DMHA mittlerweile schon auf dem Markt sind, werden wir schon sehr bald durch uns selbst erfahren, wie sicher und wie effektiv DMHA ist.

Wenn man sich wie immer unsicher ist und kein menschliches Testobjekt sein müsste, dann belässt man es wie so oft bei einem guten EU Booster. Auch bei DMHA kann es natürlich sehr bald passieren, dass der Verkauf gestoppt wird, da die Substanz einfach noch nicht weit genug erforscht wurde!

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Quelle: suppversity.blogspot.de/2016/03/2-aminoisoheptane-aka-dmha-or-octadrine.html
Referenzen:
Craciunescu, D. G., et al. „Structure-antitumour activity relationships for new platinum complexes.“ Chemico-biological interactions 42.2 (1982): 153-164.
Fellows, Edwin J. „The pharmacology of 2-amino-6-methylheptane.“ Journal of Pharmacology and Experimental Therapeutics 90.4 (1947): 351-358.
Monroe, Russell R., and Hyman J. Drell. „Oral use of stimulants obtained from inhalers.“ Journal of the American Medical Association 135.14 (1947): 909-915.
Rasmussen, Nicolas, and Peter HJ Keizers. „History full circle:‘Novel’sympathomimetics in supplements.“ Drug Testing and Analysis (2015).
Thompson, W.F. – Memo, ‘Low CNS Inhaler’, 22 December 1941; R.S. Fox memo, ‘Disposal of Certain Patent Cases’, 22 March 1942; M.T. Rabbitt to Thompson re ‘Chronologic Report on the Study of Normal-Amylmethyl Carbinamine Sulfate’, 7 June 1945. All in the archives of the California Institute of Technology, Gordon Alles papers, box 15, unlabelled folder.

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