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YouTube Classics: Daniel und die Steroide

Selten findet man in unserem Sport Athleten, die offen mit der dunklen Seite des Bodybuildings umgehen. Ob die Verschwiegenheit zum Teil dn Sponsorenverträgen zuzuschreiben ist oder das eigene Ego darunter leiden würde, wenn die Wahrheit ans Licht kommen würde, ist in vielen Fällen unklar. So werden einige Akteure der Bodybuilding- und Fitnessszene nicht müde zu erwähnen, dass ihre kugelrunden Schultern auf natürlichem Weg aufgebaut wurden. Setzt man die Definition von natürlich im Bereich von 500 bis 1000mg Testosteron Enantat in der Woche an, ist man sogar versucht, ihnen zu glauben. Athleten, die kein Blatt vor den Mund nehmen und die Welt an ihrem Steroidkonsum teilhaben lassen, sind immer noch eine Seltenheit und werden von den vermeintlichen Naturalathleten mit kritischen Blicken bedacht. Neben Rich Piana und Bostin Loyd hat sich in der Vergangenheit auch ein weiterer aufstrebender Sportler in die Reihe derer eingefügt, die genug Rückgrat haben, um der Welt die kalte Wahrheit ins Gesicht zu schmettern!

Natürlich hüllt sich der Großteil der Mainstream-Athleten in den Mantel des Schweigens und möchte mit Steroiden noch nie etwas zu tun gehabt haben.

Zu groß wäre die Gefahr, die begehrten Sponsorenverträge zu verlieren, weil man dem unwissenden Konsumenten nicht mehr erzählen könnte, dass die schier unglaubliche Muskelmasse alleine durch das Creatin des Sponsors entstanden ist.

Wie aber soll die junge Generation aufgeklärt werden, wenn sich niemand dazu berufen fühlt?

Was uns in dieser Szene fehlt, ist ein Revolutionär. Jemand, der den Frischlingen im Studio erzählt, wie der Hase wirklich läuft und dem man ohne mit der Wimper zu zucken vertrauen kann, weil seine optischen Erfolge darauf schließen lassen, dass er weiß, wovon er redet!

„Der einzige wirkliche Weg, Masse aufzubauen, ist Steroide!“

Kein Mann der großen Worte. Daniel kommt direkt auf den Punkt und öffnet jedem Neuling im Bodybuilding die Augen – und es geht direkt weiter. Sofort wird klargestellt, dass zwei Kilogramm Muskelmasse nichts sind. Der 21-Jährige will mehr. Er will der Breiteste im Studio sein.

In seiner bisher dreijährigen Trainingskarriere ist ihm das zwar noch nicht gelungen, aber er hat Potenzial… und ganz viel Luft nach oben.

Denn schaut man sich die Gewichte an, die er in der Beinpresse, der Kniebeuge – wohlgemerkt in der Multipresse – und beim Konzentrationscurl bewegt, weiß man, dass die naturale Grenze z noch lange nicht vollständig erreicht ist.

Nur mit Steroiden fühlt sich das ehemalige Heimkind wohl und kann einem Training ohne den Einfluss von leistungssteigernden Substanzen nichts abgewinnen. Leider fehlt ihm zurzeit das nötige Kleingeld, um sich mit seinen geliebten Substanzen einzudecken.

Zumindest einen Funken an Verständnis für den Sport kann man Daniel nicht absprechen. So landen in seinem Einkaufswagen nur die bodybuildingtypischen Lebensmittel. Eier, Kartoffeln und Pute.

Vorbildlich ist auch die Einstellung des Hobbysportlers zum sozialen Miteinander. Davon hält er nämlich nichts. Schnell wird klar, dass dieser junge Mann alles für den Sport gibt. Freunde und Familie sind ihm egal, er ist fokussiert.


Daniel will der Breiteste im Gym sein.

„Für Markus Rühl muss man sich hochspritzen!“

Auslöser für den erstmaligen Konsum leistungssteigernder Substanzen ist ein Trainer im Studio. Dieser wusste um den Fanatismus, den Daniel für Markus Rühl hegt und brachte ihm schonend bei, dass ein derartig imposantes Erscheinungsbild unter natürlichen Bedingungen kaum zu erreichen ist.

Von diesem Punkt an ist für Daniel klar, dass die Steroide einen festen Platz in seinem Leben einnehmen sollen. Günstig bezieht er sie über das Internet und berichtet stolz über Schlafstörungen.

Dass er ein Hardcore-Athlet ist, wird auch kaum jemand in Frage stellen, denn er liebt den Schmerz. Aus diesem Grund wird die Einstichstelle eine Stunde vor der Injektion mit einer Salbe betäubt. Von Furcht hat Daniel auch nie etwas gehört. Er verzichtet darauf, zu aspirieren.

Um noch einmal deutlich werden zu lassen, dass er mit Leidenschaft dabei ist, merkt er an, dass er kein Problem damit hat, an den Nebenwirkungen zu sterben. Für ihn hat das Leben keine Bedeutung. Die Muskeln sind alles, was zählt.

Deshalb gibt es für ihn auch nur ein Ziel, dass er seinem großen Idol auf einer Fitnessmesse verrät. Er will auf die Bühne. Zwar nicht als Profi, aber der Sieg bei den Amateuren soll es sein.

Daniel ist ein Paradebeispiel dafür, wie man es nicht machen sollte. Stereotypisch bedient er absolut jedes Klischee und wird nicht müde, weiterhin dem Steroidmissbrauch zu huldigen. Auch wenn man eigentlich über diesen Clip nur schmunzeln kann, zeigt er doch sehr deutlich, wie schnell Jugendliche dazu verleitet werden können, voreilig an der Spritze zu hängen und sich ihren weiteren Lebensweg verbauen. Keineswegs soll das ein Plädoyer gegen Steroide sein. Sie gehören zum Bodybuilding wie der Schläger zum Golf. Trotzdem sollte man sich ihre Vorteile nur zunutze machen, wenn man sich über alle Risiken bewusst ist und auch die potenziellen Auswirkungen auf die Zukunft abgesteckt hat. Im Fall Daniel bleibt nur zu hoffen, dass die gewünschte Einberufung zum Bund stattfindet und sein Leben in die richtige Bahn lenkt.


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