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Wie viel stärker kann man durch den Einsatz von Steroiden werden?

Ein Thema, das innerhalb der Fitness, Bodybuilding und Powerlifting Community immer wieder heiß diskutiert wird, ist der Einsatz von Steroiden zur Leistungssteigerung. Während die eine Seite hierbei immer wieder darauf hinweisen möchte, dass diese Medikamente ein wahres Wundermittel sind, betont die andere Seite meistens, dass noch sehr viel mehr dazu gehört, als nur die Einnahme beziehungsweise Injektion irgendwelcher Präparate!

Um etwas Licht in diese Thematik zu bringen, lud der weltweit angesehene Powerlifter Mark Bell jetzt einen – im deutschsprachigen Raum wahrscheinlich eher unbekannten – Experten namens Andy Galpin ein. Der Fachmann, der einen Doktortitel in „Human Bioenergetics“ hat, beginnt das neue Video zuerst mit ein paar allgemeinen Erklärungen. So gibt er zum Beispiel an, dass die Testosteronausschüttung, die durch ein Training verursacht wird, relativ wenig damit zu tun hat, ob die jeweilige Einheit zum Muskelaufbau führt. Von außen zugeführtes Testosteron habe allerdings einen massiven Einfluss auf die Hypertrophie der Muskulatur. Generell müsse man bei Steroiden zwischen den einzelnen Substanzen deutlich unterscheiden, weshalb er sich in dem Video an Testosteron als Beispiel orientiert.

In Bezug auf die Kraftwerte habe die Zufuhr des allseits bekannten männlichen Geschlechtshormons seiner Ansicht nach bestenfalls indirekte Auswirkungen. Für die Bereitstellung von Kraft seien nämlich die neuronale Aktivierung, die kontrahierende Muskulatur und das restliche Stützgewebe von Bedeutung. Für den erst- und letztgenannten Punkt bringe die exogene Zufuhr des Hormons allerdings relativ wenig. Wenn man selbst niedrige Testosteronwerte habe, dann sehe das Ganze jedoch schon wieder anders aus, da die jeweilige Person dann hinsichtlich der Kraft oft deutliche Unterschiede spüren könne. Wirkliche Daten zur Kraftsteigerung in Folge der Zufuhr von Testosteron gebe es laut dem Wissenschaftler insgesamt aber nicht und auch das Aufsetzen einer derartigen Studie sei äußerst schwierig.

Insgesamt dürfe man laut Andy Galpin bezüglich der Kraftwerte keine Wunder durch den Einsatz von Steroiden erwarten und müsse trotzdem enorm viel Arbeit hineinstecken, um wirklich stark zu werden. Durch die Auswirkung auf die Muskelmasse, die in Verbindung mit der eigenen Kraft steht, würden aber wohl doch indirekte Zusammenhänge bestehen. Etwas, was man in Sachen Dopingkontrollen außerdem bedenken müsse ist, dass man durch den Einsatz von Steroiden möglicherweise neue Muskelfasern bilde (Hyperplasie), die auch nach dem Verstreichen einer ausgesprochenen Sperre noch da sein und somit einen Leistungsvorteil bringen könnten!

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