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„Größter Fehler“: Wie Synthol Milos Sarcev nahezu das Leben kostete!

Als Synthol bezeichnet man im Bodybuilding ein synthetisches Gemisch aus unterschiedlichen Ölen und Zusatzstoffen. Es wird oftmals missbräuchlich zur optischen Vergrößerung der Muskeln verwendet. Der Stoff findet seit den 1990er Jahren immer weitere Verbreitung, da der Erwerb nicht besonders aufwendig und auch nicht verboten ist. Das Synthol wird in einer Spritze aufgezogen und mithilfe einer langen Nadel an mehreren verschiedenen Stellen am besten unter den Muskel gespritzt. Je nach Eindringtiefe wird das Öl entweder unter der Haut oder direkt im Muskel eingelagert, was im weiteren Verlauf zu einer optischen Volumenzunahme führt. Natürlich gibt es bei nahezu jeder Substanz Nebenwirkungen, doch wie gefährlich Synthol wirklich sein kann, hat Milos Sarcev in einem Interview mit Generation Iron ans Licht gebracht.

Direkt zum Einstieg schon wird von Vlad Yudin, der das Interview mit Milos Sarcev führt, kein Blatt vor dem Mund genommen und direkt auf das Thema eingegangen, ob es denn tatsächlich wahr sei, dass der 56-Jährige früher zu Synthol gegriffen habe und daran nahezu gestorben sei. Mit einem überzeugenden „oh yeah“ antwortet Milos und führt an, dass zu seiner Zeit als Wettkampfathlet zahlreiche Sportler Synthol verwendet hätten, da keine genauen Informationen im Umlauf gewesen seien, welche Stoffe enthalten waren und jeder einzelne dem Wort eines anderen vertraut habe.

Vor vielen Jahren habe ihm seine Ex-Frau die Nadel mit dem Synthol direkt in die Vene gesetzt, was darin resultiert haben soll, dass Milos Sarcev eine vorzeitige Herzinsuffizient erlitt. Nur ein Bruchteil der Personen, denen so etwas zustoße, würde überleben, der ehemalige Mr. Jugoslawien eingenommen. Als dies noch nicht festgestanden habe, seien seine Eltern kontaktiert und darüber in Kenntnis gesetzt worden, dass ihr Sohn nur noch 24 Stunden zu leben hätte. Die Situation spitzte sich so weit zu, dass seine damalige Frau gefragt wurde, ob Milos denn seine Organe spenden wolle, worauf die Antwort ein klipp und klares Nein gewesen sei.

Screenshot: Milos Sarcev über Synthol
Milos Sarcev erklärt, wie er Synthol verwendet hat und geht dabei auch auf die negativen Auswirkungen ein.

Im Jahr 1998 habe Milos Sarcev laut eigenen Angaben damit angefangen, Synthol zu injizieren und im Jahr 1999 ereignete sich der besagte Vorfall. Heutzutage bereue es der gebürtige Serbe zu der ölartigen Substanz gegriffen zu haben und erklärt, dass er jeder Person, die sich über seinen damaligen Look lustig mache, zustimme, denn er selbst habe die Form seines Bizeps‘ nach dem Gebrauch sogar lächerlich und unnatürlich gefunden und vergleicht das Aussehen mit einem Backstein, obwohl er einen Armumfang von rund 57 Zentimetern aufgewiesen habe.

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Nicht nur die Form der Muskulatur habe unter den zahlreichen Injektionen gelitten, sondern es fiel ihm zusätzlich dazu auch noch schwerer, eine Kontraktion in den Muskeln wahrzunehmen. Heutzutage rät der Mr. Universe von 1989 jedem dazu, von Synthol abzusehen und aus seinen Fehlern zu lernen. Denn es würde die Muskelform ändern sowie die Qualität um einiges senken und die Trennung zwischen den Muskeln nach der Zeit kaum mehr erkennbar machen. Weiters würden sich die betroffenen Muskeln beim Training so anfühlen, als ob sie jederzeit verkrampfen könnten.

„Es ist sicherlich der größte Fehler meines Lebens und ich schäme mich, aber es ist etwas, worüber ich offen reden kann.“

Auch in der heutigen Zeit würden sich zahlreiche Bodybuilder an Synthol bedienen, unter anderem würden es sich einige Damen der Bikini-Klasse in ihren Gesäßmuskel spritzen, um einen prallen Look zu erzielen. In diesem Interview spricht sich Milos Sarcev trotz Eigenverwendung strikt gegen den Gebrauch von Synthol aus, da es unter anderem kein pharmazeutisches Mittel darstelle, sondern von irgendwelche „Idioten“ erfunden worden sei. Aus diesem Grund würde es den mittlerweile als Coach tätigen Bodybuilder nicht stören, wenn Menschen ihn ebenfalls in die Kategorie der „Horror-Geschichten mit Synthol“ stecken würden, da er es selbst viele Male angewendet habe.

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