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Wo ein Wille, da ein Weg: Wettkampfathlet trotz unheilbarer Zerebralparese!

Die beliebtesten Ausreden, um sich vor dem Training zu drücken sind womöglich: „Ich fange morgen an“, „Ich habe noch Muskelkater“, „Ich fühle mich nicht so gut“, „Ich habe zu viel um die Ohren“, „Ich fühle mich seit heute irgendwie krank“ und „Ich brauche noch Regenerationszeit“. Wir alle kennen sie und verwenden ab und an auch gerne selbst so eine kleine Notlüge. Wenn dieser Fall nicht allzu häufig eintritt, kann man damit auch das eine oder andere Mal konform gehen. Begeisterte Athleten besitzen jedoch so eine starke Willenskraft, dass sie davon nur selten Gebrauch machen müssen. Das beweist auch Matt Elson, ein Bodybuilder, der an der sogenannten infantilen Zerebralparese leidet und trotzdem keine faulen Ausreden verwendet, sondern sogar regelmäßig erfolgreich an Bodybuilding-Wettkämpfen teilnimmt.

Matt Elson erklärt im Interview mit der auflagenstärksten Zeitung Großbritanniens Metro, dass er es nie für möglich gehalten hätte, als Bodybuilder auf internationalen Bühnen anzutreten, denn aufgrund einer Komplikation bei der Geburt leidet der 34-Jährige bereits sein ganzes Leben lang an einer Form von Zerebralparese, die seine linke Körperseite physisch beeinträchtigt. Der Brite habe seine ganze Kindheit den Begriff „Schwäche“ für diese Krankheit verwendet, da die Struktur der Muskeln seine Mobilität und Kraft einschränke. „Es betrifft die gesamte linke Seite meines Körpers und sorgt für eine weniger ausgeprägte Muskulatur.“, erläutert der Athlet.

Als er jünger war, sei ihm von Spezialisten erklärt worden, dass es Matt nicht möglich sein werde, Sport zu treiben. Trotzdem haben seine Eltern darauf bestanden, dass ihrem Sohn alle Möglichkeiten offen stehen. Heute müsse er immer noch regelmäßig mit körperlichen Herausforderungen kämpfen, doch wisse besser mit ihnen umzugehen: Er fahre ein automatisches Auto mit speziellen Modifikationen und habe sogar einen geeigneten Weg gefunden, um seinem Kind die Windeln zu wechseln. Matt Elson erklärt, dass er den Ansporn Bodybuilding mit Zerebralparese auszuüben, erst durch die Gründung seiner kleinen Familie gefunden habe.

Genau wie seine trainierenden Freunde, gibt Matt alles, um sich auf seine Wettkämpfe vorzubereiten.

Die infantile Zerebralparese (ICP) ist eine meist spastische Störung des Nerven- und Muskelsystems, die bei Kindern auftritt. Sie ist durch Störungen des Nerven- und Muskelsystems im Bereich von Muskelspannung, Muskelkraft, Koordination und Bewegungsabläufen charakterisiert. Die Ursachen der ICP können sehr unterschiedlich sein. Sauerstoffmangel, Nabelschnurkomplikationen, Infektionen, Hirnblutungen und Unfälle können im gesamten Verlauf der Schwangerschaft, am häufigsten jedoch im Verlauf der Geburt, zur infantilen Zerebralparese führen. In den meisten Fällen handelt es sich um eine Mehrfachbehinderung. Insgesamt kommt sie bei drei von 1.000 Lebendgeborenen vor. Besonders häufig sind jedoch Frühgeborene betroffen.

Kommen wir zu den schier unglaublichen Erfolgen im Leistungssport von Matt: Um sein körperliches und gleichzeitig geistiges Wohlbefinden zu verbessern, habe der Kraftsportler angefangen das örtliche Fitnessstudio, das auf den Namen Anytime Fitness Clifton hört, zu besuchen. Schnell seien Resultate sichtbar und das Training infolgedessen zu einem wesentlichen Bestandteil seines Lebens geworden. „Es hat mir Zuversicht, Glauben und Kraft gegeben – sowohl körperlich als auch geistig“, informiert der in Bristol lebende Athlet.

Bodybuilder klärt auf: Wie ist es, mit 20 Jahren plötzlich blind zu werden und trotzdem nicht aufzugeben?!

„Ein Sehender kann sich nicht in die Welt eines Erblindeten hineinversetzen.“ Die meisten Menschen glauben, dass eine Person, die blind ist, ständig in Dunkelheit lebt. Das trifft allerdings nicht ganz zu. Als „blind“ werden nämlich diejenigen bezeichnet, die weniger als zwei Prozent von dem sehen, was Menschen ohne Sehprobleme wahrnehmen. Einige Blinde können hell und […]

Der Hobbysport habe dem nun ambitionierten Bodybuilder nicht gereicht und so habe er gemeinsam mit seinem Trainer beschlossen, einen Wettkampf ins Auge zu fassen. Laut eigener Aussage könne er zwar beide Körperhälften trainieren, doch die linke in einem anderen Tempo, weshalb er die Geräte des Gyms an seine Bedürfnisse anpasse. Matt liebe die Herausforderungen, die eine solche strenge Wettkampfvorbereitung mit sich bringe. In nur drei Jahren habe der leidenschaftliche Sportler an 15 Wettkämpfen teilgenommen.

Neben den Events in Großbritannien hätten seine persönlichen Highlights in den USA stattgefunden. Diesen Mai habe sich Matt bei der Europameisterschaft in Birmingham die Goldmedaille gesichert. Im September sei er auch beim Wettkampf „PCA Republic Of Ireland“ angetreten. Die nächste Meisterschaft stehe ebenfalls bereits fest und es handle sich um die „British Finals“ in Hall, die dieses Wochenende stattfindet.

Es habe Jahre gedauert, um dieses „Elite-Level“ zu erreichen und einen geeigneten Trainingsplan auszuarbeiten. Matt Elson verwende Sicherheitsgurte an der linken Seite seines Körpers, um die Bewegungen zu unterstützen. Am meisten schätze der 34-Jährige die Tatsache, dass jeder Trainierende das Fitnessstudio besuche, um etwas an sich zu optimieren. So befinde sich jeder auf dem gleichen Level. „Zu Beginn meiner Mitgliedschaft habe ich mich aus Mangel an Selbstvertrauen sechs Monate lange nicht in den Freihantelbereich getraut.„, informiert der Familienvater abschließend.

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