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Guide: Was einen guten Trainingspartner ausmacht und wie man ihn findet!

Alleine zu trainieren, kann einige Vorteile mit sich bringen. Zum einen hat man die eigenhändige Kontrolle über die Auswahl des Trainingsplans, die Gewichte, Übungen, den Trainingszeitpunkt und viele weitere Dinge. Man kann sich voll und ganz auf sich selbst konzentrieren und es gibt wahrscheinlich keinen Ersatz für den Fokus, den man dadurch während einer Trainingseinheit erlangen kann. Doch wenn das Leben hin und wieder seine Schattenseiten zeigt, kann der richtige Trainingspartner an deiner Seite wahres Gold wert sein!

Egal ob ein Familienangehöriger eine schwere Phase durchmacht oder du gerade viel Stress in deinem Job hast. Das Leben kennt viele Arten, dich von deinem Training abzulenken. Doch wie wir wissen, ist Beständigkeit in diesem Sport das A und O für den Erfolg. Du musst also einen Weg finden, dich trotz der Umstände, die du nicht beeinflussen kannst, zum Training zu motivieren und dort deine bestmögliche Leistung abzurufen. Ein guter und vor allem loyaler Trainingspartner kann dabei eine solide Stütze für dich darstellen.

Wie das Training mit einem Partner vorteilhaft für dich sein kann

Die Idee, die Trainingsmotivation, Leistung und Einhaltung der Routine durch einen Partner mit ähnlichem oder überlegenem Niveau an Fitness und Kraft zu steigern, ist nicht neu und wurde sogar wissenschaftlich dokumentiert [1]. Dabei wurden drei verschiedene Gruppen im Rahmen von sechs separaten Einheiten auf Fahrradergometern untersucht. Jede Gruppe erhielt die Anweisung, bei einer gegebenen Herzfrequenz so lange zu fahren, wie sie konnte. Während die erste Gruppe allein fuhr, radelten die Teilnehmer der Gruppe 2 paarweise bei etwa gleicher körperlicher Leistung. Die dritte Gruppe erhielt jeweils einen Partner, der ihnen körperlich überlegen war.

6 Tipps: Wie man seine Motivation neu entfacht!

Hast du manchmal Probleme, dich zum Training aufzuraffen? Dein Cardio zu machen oder dich an den Ernährungsplan zu halten? Nicht viele von uns sind mit einem eisernen Willen und der nötigen Disziplin geboren, die es braucht, um ein erfolgreicher Sportler zu sein oder das Beste aus seinem Körper herauszuholen. Selbst so mancher Profiathlet hat mit […]

Gruppe 1 schaffte es im Schnitt zehn Minuten zu fahren, wohingegen Gruppe 2 bereits 19 Minuten bewältigen konnte. Die dritte der Gruppen schaffte es sogar über eine Dauer von 21 Minuten das Tempo aufrechtzuerhalten. Ein körperlich überlegener Partner führte demnach dazu, dass die Teilnehmer mehr als doppelt so lange durchhielten. Für alle, die diese Ergebnisse jetzt nicht auf das Krafttraining übertragen können, stellt euch vor, wie euer Kumpel das letzte Mal die 50 Kilo Kurzhanteln für zehn Wiederholungen gedrückt oder irgendeine andere Leistung geschafft hat, die euch beeindrucken und motivieren konnte. Wärst du zufrieden, wenn du dann nur fünf oder acht Wiederholungen schaffst? Natürlich nicht!

Wahrscheinlich würdest du es entweder so lange versuchen, bis du ohnmächtig wirst oder auch die zehn Reps absolviert hast. Nun stellt dir vor, du würdest dich bei jedem Satz in jedem Training so herausgefordert fühlen. Du würdest ziemlich sicher härter trainieren, als du es allein machen würdest, und dementsprechend auch bessere Ergebnisse erzielen.

Darüber hinaus kann dich ein guter Trainingspartner an schlechten Tagen aufmuntern, mit ihm zum Sport zu gehen. Vielleicht hast du schlecht geschlafen, wohingegen er am morgen frisch erholt aus dem Bett gesprungen ist. Vielleicht brauchst du ein bisschen länger, um in die Trainingseinheit hineinzukommen, aber am Ende taust du auf und bist froh, es doch gemacht zu haben. Wir alle kennen diese Tage sicherlich. Zumindest bist du hinterher einen Schritt näher an deinem Ziel, als wenn du zu Hause geblieben wärst.

Die Tatsache, dass du einen Trainingskollegen triffst, der sich darauf verlässt, dass du auch für ihn da bist und ihm beim Training zur Seite stehst, lässt die Wahrscheinlichkeit sinken, dass du vor deiner Konsole oder dem Fernseher sitzen bleibst. Jedenfalls dann, wenn du ein loyaler Partner und Freund bist. Allein der Fakt, dass du mit einem Partner öfter zum Sport gehst und weniger Tage ausfallen lässt, wird deine Resultate im Gym verbessern!

Die Suche nach dem perfekten Eisenpartner

Einen Trainingspartner auszuwählen, ist nicht leicht. Es wäre großartig, wenn es so simpel wäre, wie seinem besten Kumpel zu schreiben, ob er sich mit dir im Gym trifft und ein paar Monate später fahrt ihr zur Arnold Classic und gewinnt eure Pro Cards. Doch so funktioniert das leider nicht. Du brauchst jemanden, der dir in Sachen Arbeitsmoral, Intensität und Kraft ebenbürtig ist. Ihr müsst nicht in jedem Aspekt vollkommen gleich sein, aber wenn ihr in einem von ihnen zu stark auseinanderdriftet, dann wird die Motivation nicht die gleiche sein.

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Wenn du 60 Kilogramm drückst, aber dein Partner 180 schafft, dann kann es für dich eher ablenkend und demotivierend sein, wenn du ihn trainieren siehst. Wenn du aber der Stärkere bist, dann wirst du vielleicht weniger Gas geben, da du deinem Mitstreiter ohnehin weit überlegen bist. Solltest du aber eine 20er Scheibe pro Seite schaffen und er zwei, dann kann ist es für dich wahrscheinlich eine größere Motivation, auch dorthin zu gelangen und andersherum wird er Gas geben, um den Vorsprung zu halten.

Am Ende des Tages tendieren wir dazu uns Personen zu suchen, die sich auf ähnlichem Niveau befinden und uns dennoch beeindrucken. Das ist in den meisten Fällen eine gute Erfolgsformel [2]. Wenn wir über den Tellerrand von Arbeitsmoral, Trainingsintensität und Kraft hinaussehen, dann gibt es einige Eigenschaften, die für die Wahl deines Partners berücksichtigt werden sollten.

Auch zwischen Mann und Frau kann eine gute Trainingspartnerschaft bestehen, sofern die Ziele ähnlich sind.

Übereinstimmender Trainingszeitpunkt

Dieser Aspekt ist offensichtlich, denn dein Trainingspartner muss zur gleichen Zeit wie du im Gym sein. In der Regel ergibt sich dieser Punkt jedoch von selbst, da man sich ohnehin im Fitnessstudio kennenlernt.

Ein guter Spotter

Stelle sicher, dass dein Partner weiß, wie man eine Hantel richtig anfasst, wenn sie sich gegen die Erdanziehung bewegt, egal wie langsam sie dabei auch sein mag. Ein guter Spotter weiß, wie viel er dir helfen muss und in welchem Maße du im Stande bist, die Stange oder den Griff noch allein zu bewegen.

Jemand, der aufmerksam ist

Wie in jeder Beziehung ist ein wechselseitiges Verhalten wichtig. Wenn du ihm bei seinem Satz volle Aufmerksamkeit schenkst, ihm die richtige Hinweise gibst und ihm hilfst, wo es nötig ist, dann sollte er dasselbe auch für dich machen. Dein Trainingspartner sollte sich Gedanken darum machen, dass auch du besser wirst und Fortschritte erzielst. Ein guter Freund oder Verwandter ist da natürlich optimal, aber nicht jeder hat das Glück, in seinem bestehenden Umfeld jemanden zu haben, der auch gern trainiert und die anderen Punkte erfüllt. Daher versuche jemanden auszuwählen, den du sympathisch findest und versuche ihn zu einem guten Freund zu machen, der dir wichtig ist und dem du wichtig bist.

Ein Coach, der nicht übercoached

Während eines harten Satzes kann es schon einmal passieren, dass deine Form ab einem gewissen Punkt unsauber wird. Ein guter Partner hat ein Auge darauf und gibt dir die nötigen Hinweise, damit du den Satz technisch akkurat vollenden kannst. Jemand der glaubt, dass es dir guttun würde, wenn er dich dabei anschreit oder jede Kleinigkeit bemängelt, ist jedoch vielleicht nicht der Richtige.

Ähnliche Ziele

Während du und dein Partner keine vollkommen übereinstimmenden Ziele haben müsst, solltet ihr euch zumindest in ein paar Punkten einig sein. Offensichtlich wird es nicht funktionieren, wenn der eine Triathlet ist und der andere Powerlifter. Das Ziel sollte demzufolge in die gleiche Richtung gehen. Wenn dein Partner stärker werden will und du mehr Muskeln aufbauen möchtest, werdet ihr beide von einer erhöhten Trainingsintensität und einem gesteigerten Fokus profitieren, unabhängig davon, ob ihr den gleichen Trainingsplan verfolgt. Abgesehen davon würde euch beiden eine Mischung aus hypertrophiebasiertem und kraftorientiertem Training nützlich sein. Aber wenn der eine in Vorbereitung auf die Wettkampfbühne ist und der andere sich auf ein Powerlifting-Meet vorbereitet, dann ist es vielleicht nicht die beste Idee.

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Eine positive Einstellung

Dieser Punkt sollte nicht unterschätzt werden. Ein guter Trainingspartner muss Negativität in der Umkleidekabine lassen. Jemand, der sich andauern beschwert, ist nicht jemand, den du mit ins Squat Rack nehmen solltest, wenn das Training an sich schon anstrengend genug ist. Nichts ist demotivierender, als sich zum Beintraining zu treffen und ständig gesagt zu bekommen, wie sehr der Beintag doch gehasst wird. Umgib dich nicht mit solchen Personen, wenn du ernsthaft nach einer Unterstützung suchst.

Schlussfolgerung

Wenn du das Muskelversagen erreichst und das Gewicht zurücklegst, bevor du die geforderte Wiederholungszahl erreicht hast, kann jemand, der dir sagt, du sollst verdammt noch mal weitermachen, und dir dabei hilft, die Vorgabe zu erreichen, wahres Gold wert sein. Davon ganz abgesehen ist ein guter Trainingspartner eine emotionale Stütze, die dich zum Training motiviert und damit deine langfristigen Erfolge sicherstellt. Training allein ist gut und schön, aber mit dem richtigen Partner kannst du womöglich noch mehr aus deinem Potenzial herausholen, zumindest solange du jemanden findest, der zu dir passt.


Primärquelle: muscleandstrength.com/articles/complete-guide-to-choosing-a-workout-partner

Literaturquellen:

  1. Irwin, Brandon C., et al. „Aerobic exercise is promoted when individual performance affects the group: a test of the Kohler motivation gain effect.“ Annals of Behavioral Medicine 44.2 (2012): 151-159.
  2. Plante, Thomas G., et al. „Effects of perceived fitness level of exercise partner on intensity of exertion.“ (2010).
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