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5 Gründe: Warum man zweimal über eine Wettkampfkarriere nachdenken sollte!

Im Rahmen des Booms der sozialen Medien hat sich auch die Message von Fitness und Bodybuilding rasant verbreitet. Egal ob auf YouTube oder Instagram, zahlreiche Athleten motivieren junge Menschen dazu mit dem Hanteltraining zu beginnen, die dann wiederum andere mit ihrer Leidenschaft anstecken. Die meisten, die an den Punkt gelangen, an dem sie mit mehr Ernsthaftigkeit und Ambition an die Sache herantreten, spielen früher oder später einmal mit dem Gedanken wie es wäre Mr. Olympia oder zumindest ein erfolgreicher Profi zu sein. Die Wahrheit ist jedoch, dass dieser Traum für die meisten nicht wahr wird.

Wir wollen damit ganz bestimmt nicht den Miesepeter spielen. Selbst wenn du nicht das Zeug zum nächsten Ronnie Coleman haben solltest, könnten dir Wettkämpfe Spaß machen oder neue Erfahrungen bringen. Bevor du aber auf die Bühne steigst und dabei vielleicht deine Zeit verschwendest und es am Ende womöglich bereust, solltest du einige Dinge beachten. Wir haben fünf Dinge zusammengetragen, die du vor der Entscheidung zu einer Wettkampfvorbereitung wissen solltest.

1. Unvorteilhafte Muskelansätze und Genetik

Okay, jeder von uns kann prinzipiell an Wettkämpfen teilnehmen, egal wie gut oder schlecht die genetischen Voraussetzungen sind. Aber ob du am Ende immer nur ein mittelmäßiger Teilnehmer sein wirst oder ganz vorne mit dabei bist, ist neben der Arbeitsmoral auch eine Frage der Erbanlagen. Das bedeutet aber nicht, dass du aufhören solltest zu trainieren oder immer danach streben solltest im Gym und auch außerhalb dein Bestes zu geben. Im wahren Leben interessiert es niemanden, ob du einen 50er Oberarm oder sechs Prozent Körperfett hast. Eine weniger gute Bodybuildinggenetik macht dich nicht zu einem Versager. Aber wenn du auf die Bühne willst, dann hat sie einen großen Einfluss auf das Potenzial, welches du ausschöpfen kannst.

Aktuelle Fallstudie: Wie groß ist der Einfluss der Genetik wirklich?

Wie oft hört man jemanden sagen, dass „alles nur Genetik sei“, wenn es um das Thema Kraft- und Muskelaufbau geht? Es zieht sich durch alle Internet-Foren, Social-Media Plattformen und auch sonst alle Gelegenheiten, bei denen es um das Thema sportliche Leistung geht. Ziemlich häufig wird davon gesprochen, wie sehr die individuelle Genetik doch einen Unterschied […]

Lange und kurze Muskelbäuche

Okay, das war vielleicht ein bisschen voreilig. Aber wenn du im Vergleich zu der Länge deiner Sehnen eher kurze Muskelbäuche besitzt, wirst du nicht die gleiche Optik erreichen wie jemand mit kürzeren Sehnen und längeren Muskelköpfen. Während längere Sehnen und kürzere Bäuche bei manchen Muskeln vorteilhaft sein können, beispielsweise um einen schönen Runden Bizeps zu formen, können sie an anderen Stellen dafür sorgen, dass beispielsweise dein Latissimus sehr hoch ansetzt und dein Rücken somit nicht voll genug wirkt. Eine herausragende Genetik bedeutet das richtige Verhältnis an den richtigen Stellen zu besitzen.

Muskelmasse

Natürlich ist die Muskelmasse an sich der grundlegendste Faktor, wenn es um das Bodybuilding geht. Was bringen einem die besten Ansätze, wenn die Muskulatur nicht voluminös genug ist? Wir alle trainieren darauf hin größere und stärkere Muskeln aufzubauen und unseren genetisch vorgegebenen Rahmen bestmöglich auszufüllen. Während es im Bodybuilding verschiedene Klassen für unterschiedlich muskulöse Männer und Frauen gibt, spielt der Faktor Masse auch innerhalb dieser Kategorien neben weiteren Bewertungskriterien eine entscheidende Rolle.

Am Ende ist es die Kombination gut entwickelter und proportionaler Muskelgruppen, die das Auge der Kampfrichter auf sich ziehtan . Wenn ein Körperteil aufgrund deiner genetischen Voraussetzungen besonders hinterherhinkt, ist dein Körper nicht proportional und daher nicht vollständig genug um ganz vorne mit dabei zu sein. Können deine Beine oder dein Rücken beispielsweise nicht mit dem Rest deines Körpers mithalten, obwohl du sie hart trainierst und verschiedene Techniken ausprobiert hast, dann wirst du wahrscheinlich nie die Spitze des Sports erklimmen. Das bedeutet aber nicht, dass du nicht versuchen solltest weiter an deinen Schwächen zu arbeiten.  

2. Zu viele Tattoos

Hast du schon einmal einen Mr. Olympia gesehen, der Zeit seiner Karriere von oben bis unten mit Tattoos bedeckt war? Wahrscheinlich nicht und tatsächlich haben die meisten Top-Profis gar keine Tattoos oder nur ein paar wenige kleine, die jedoch keine großen Flächen bedecken und kaum sichtbar sind.

Dani Shugart: Die wunderschön hässliche Wahrheit über das Wettkampfbodybuilding

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung, die im Original von Dani Shugart stammt und für T-Nation verfasst wurde. Dani ist eine Autorin, Figur-Athletin, Redakteurin bei T-Nation und national gefragte Beraterin im Bereich der Essstörung. Sie ist darauf spezialisiert, ausgewählten Kunden dabei zu helfen, in Bezug auf Essgewohnheiten und Ernährungsphysiologie neu zu starten, sodass […]

Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Man verschleiert damit viel von der Definition, der Muskelansätze und Symmetrie. Es könnte sogar behauptet werden, deine Tattoos würden nicht auf einen prestigeträchtigen Wettkampf, wie es im Profibodybuilding der Fall ist, passen. Tattoos erzählen eine Menge über die Persönlichkeit, das Wesen und das Leben eines Menschen. Da es im Bodybuilding jedoch um den objektiven Vergleich des Körpers unterschiedlicher Menschen geht, sind Tattoos, bzw. zu starke Ausdrücke der Persönlichkeit, häufig weniger erwünscht.

Bei Amateurwettkämpfen ist das oft nicht das größte Problem, aber wenn es um die großen Ligen geht, kann man einen deutlichen Trend zu weniger bis keinen Tattoos sehen und das gilt für alle Klassen. Offensichtlich provokante oder politische Körperbemalungen können jedoch auch hier abgewertet werden, da es den Juroren auch darum geht einen geeigneten Vertreter des Sports zu küren.

3. Du hast keine Freude am Prozess

Bodybuilding ist kein Sport, sondern vielmehr ein Lebensstil. In kaum einer anderen Sportart muss das gesamte Leben so sehr auf die optimale Regeneration, die Ernährung und das Training ausgelegt sein. Wenn du das nicht zumindest ansatzweise genießen kannst oder das Gefühl hast dich zwangszuernähren, weil du alle drei Stunden eine Mahlzeit zu dir nehmen musst, um auf deine Kalorien zu kommen, solltest du dir lieber zweimal überlegen, wie weit du gehen möchtest.

Bodybuilding ist nicht für jedermann gemacht und nicht Jedermann ist gemacht für das Bodybuilding. Aber wenn du die Willenskraft hast so zu trainieren, dich optimal zu ernähren und die bestmöglichen Umstände für deine Regeneration zu schaffen, dann gratulieren wir dir. Denn dann bist du vielen Menschen einen Schritt voraus, die davon träumen ein erfolgreicher Athlet zu sein.

Vergiss dabei aber nicht die Aspekte des Posings, der harten Diätphasen, der häufigen Wettkämpfe sowie den Verzicht auf viele schöne Dinge des Lebens. Wenn man alles richtig machen möchte und das Maximum aus seinem Körper herausholen will, dann gleicht Bodybuilding einem Vollzeitjob.

4. Du hast keinen Plan B

Wir sind uns wahrscheinlich alle einig, dass man niemals aufhören sollte, seine Träume zu verfolgen, aber im Leben gibt es keine Garantie und leider ist Bodybuilding ein Sport der auf deiner körperlichen Erscheinung basiert. Das bedeutet im Grunde, dass du dir die Hände wund arbeiten kannst und es im Bodybuilding trotzdem nicht sehr weit bringen wirst, solange du keine absolute Ausnahmegenetik besitzt und eine extrem starke Arbeitsmoral und Leidenschaft an den Tag legst.

Fouad Abiad packt aus: Wie Profi-Bodybuilder wirklich ihr Geld verdienen!

Der Begriff „professionell“ bedeutet im Grunde, dass man mit der Ausübung einer bestimmten Tätigkeit seinen Lebensunterhalt verdient beziehungsweise ihr beruflich nachgeht. In vielen großen Sportarten wie Fußball, American Football oder Basketball können die Gehaltschecks eines Athleten schnell mal einige hunderttausend Euro umfassen. Einnahmen von Sponsoren, Fernsehgelder und Prämien summieren sich auf und können erhebliche Beträge […]

Um das ganze noch ein wenig eindeutiger darzustellen: Es gibt nur eine Handvoll Menschen, die allein durch die Teilnahme an Wettkämpfen ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Daher solltest du dich nie darauf verlassen, allein mithilfe von Preisgeldern über die Runden zu kommen. Ein guter Businessplan, eine vollendete Ausbildung oder ein Studium sollten zunächst Priorität haben, denn Bodybuilding auf Spitzenniveau ist ein sehr kostenintensiver Sport, und solltest du ihn irgendwann nicht mehr ausführen können, musst du dir eine andere Einkommensquelle suchen, falls du noch keine hast.

5. Dein Gesundheitszustand

Während Fitnesstraining, ohne ins Extrem des Wettkampfbodybuildings abzutauchen, durchaus sehr förderlich für die allgemeine Gesundheit sein kann, ist der Sport auf Hochleistungsniveau in den seltensten Fällen als positiv für die nachhaltige Verbesserung des körperlichen und geistigen Zustandes zu betrachten. Das intensive Training, die restriktive Ernährung, der Verzicht, das zwanghafte Verhalten, die sozialen Einschränkungen und nicht zuletzt der Missbrauch leistungssteigernder Substanzen werden am Ende des Tages ihre Spuren hinterlassen. 

Die Frage ist am Ende, wie gut du diese Faktoren wegstecken kannst. Du solltest dir darüber im Klaren sein, welche negativen Folgeerscheinungen die extremen Dinge haben können, die du machst und versuchen immer auch einen gewissen Ausgleich zu finden. Weiterhin kann deine Genetik darüber entscheiden, wie gut du die Auswirkungen des schweren Trainings und der Medikamente wegstecken kannst.

Sollten in deiner Familie beispielsweise schon einige Personen auch ohne den Sport an Herzkrankheiten gelitten haben, solltest du es nicht riskieren diese genetische Prädisposition zu fördern, indem du mithilfe von Steroiden und Co. dein Herz-Kreislauf-Risiko weiter begünstigst. Während Sport im Allgemeinen sicherlich förderlich für diese Art der Umstände ist, kann ein Extremsport wie das Bodybuilding mehr Schaden anrichten als nutzen, insbesondere unter der Zuhilfenahme von leistungssteigernden Medikamenten.

Abschließende Worte

Dieser Artikel ist sicherlich nicht geschrieben worden, um dich zu demotivieren oder dir deine Träume auszureden. Aber die aufgezählten Faktoren stellen Aspekte dar, die auf jeden Fall in Betracht gezogen werden müssen, wenn du dich für den Weg des Wettkampfsportlers entscheiden möchtest und dadurch viele Dinge, wie dein Sozialleben oder gar deine Gesundheit auf der Strecke bleiben. Lassen es deine genetischen Voraussetzungen nicht zu oder hast du keine Freude an dem Lifestyle, der nötig ist, um dein Potenzial voll zur Geltung zu bringen, dann bleib lieber auf dem Hobbyniveau und gib weiterhin dein Bestes, um deinen Körper und deine Gesundheit für dich selbst zu verbessern. 

Primärquelle: www.fitnessvolt.com/reasons-bodybuilding/

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