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„Der deutsche Bruce Lee“: So wurde Julian Jacobi vom Shaolin-Mönch zum Kraftsportler!

Bruce Lee gilt als Ikone der Martial-Arts-Filme und wird von abertausenden Menschen als größter Kampfkünstler des 20. Jahrhunderts angesehen. Das Leben des talentierten Mannes endete, als er kurz davor stand, ein weltberühmter Superstar zu werden. Sein Können in den verschiedenen Kampfkünsten war ebenbürtig mit seinen schauspielerischen Fähigkeiten, seiner kreativen und künstlerischen Vision und seiner poetisch brillanten Philosophie. Durch seine Lebensweise ließen sich viele Erwachsene, Jugendliche aber auch Kinder wie Ryusei Imai inspirieren, der heutzutage als „Baby Bruce Lee“ gilt. Auch Julian Jacobi, der als der „deutsche Bruce Lee“ bezeichnet wird, wollte in die Fußstapfen seines größten Vorbilds treten und Shaolin-Mönch werden.

Julian Jacobi arbeitete einst hart für seinen größten Traum: so zu werden wie sein Idol Bruce Lee. Dafür besuchte er mit 17 Jahren eine Shaolin-Schule in Kaiserslautern und ging für eine Ausbildung sogar nach China. Nach 13 Jahren besuchte das Team vom Spiegel TV den jungen Mann erneut und zeigte auf, wie sich sein Leben verändert hat und welches Ziel er heutzutage verfolgt. Nachdem er es tatsächlich geschafft hat, in die Shaolin-Schule aufgenommen zu werden, wobei sich die Eignungsprüfung wesentlich schwieriger als vermutet herausgestellt hat, folgte ein lehrreiches und spannendes Jahrzehnt.

Mittlerweile betreibt Julian in Wuppertal eine Kraftsportschule mit Equipment einer CrossFit-Box, wie beispielsweise Recks, Langhanteln, Kurzhanteln, Kettlebells, Gewichtsscheiben und Widerstandsbändern, da er den Trainierenden seine Erfahrungen näher bringen wolle. Sich auszupowern sei für den jungen Mann schon immer ein Muss gewesen, da er bereits in der Kindheit einen großen Bewegungsdrang gehabt hätte. Auch sein Vater war stets sportlich aktiv, da er jahrelang Karate betrieben habe, weshalb der Kampfsport schon immer großer Teil der Familie gewesen sei. Nach einigen Sportvereinen sei Julian Jacobi bei einer Sportart stecken geblieben: das Shaolin Kung-Fu. Die Shaolin-Mönche lehrten nicht nur seinen Körper, sondern auch seinen Geist durch Meditation. Der Kraftsportler erklärt, dass er nicht mehr unzufrieden mit sich sei, sondern ein ausgeglicheneres selbst entwickelt habe.

Julian Jacobi, der als „deutscher Bruce Lee“ bekannt ist, machte in Kaiserslautern seine Ausbildung zum Shaolin.

Das Meditieren helfe ihm einige Traumata aus der Kindheit und Jugend zu verarbeiten, die sich von harmloseren Fällen wie einer Ohrfeige eines Gleichaltrigen bis zu fürchterlichen Ereignissen wie der Verfolgung durch einen Jugendlichen, der ihn im Alter von 12 Jahren mit einem Messer abstechen habe wollen, gezogen hätten. Knapp viereinhalb Jahre bleibt Julian im Kloster, um sich danach an eine neue Herausforderung zu wagen. Mit 21 Jahren reist er nach China, in das Ursprungsland der Shaolin. Trotz der Aufregung vor jedem Training und dem Eintauchen in eine vollkommen fremde Welt beeindruckt Julian seine Trainer enorm, da das oberste Gebot nicht nur die Techniken sind, sondern die Disziplin.

Ryusei Imai: Das ist der 9-jährige „Baby Bruce Lee“!

Von asiatischen Kampfsportarten geht eine große Faszination aus. Sie versprechen häufig nicht nur eine kämpferische Überlegenheit gegenüber zum Teil körperlich stärkeren Gegnern, sondern integrieren fast immer philosophische Ansätze, die zur Entspannung, Meditation und geistigen Erleuchtung dienen sollen. Nicht selten kommen dabei hervorragende Kämpfer mit einem durchtrainierten Körper und einem starken Geist hervor. Einer davon ist […]

Aufgrund der täglichen, stundenlangen physischen und psychischen Belastung habe auch Julian das eine oder andere Mal ein Leiden in seiner Zeit in China davongetragen. An solchen Tagen gebe es für einen Shaolin kein Aufgeben und der Geist müsse stärker als der Körper sein, erklärt der ambitionierte junge Mann.

„Man fühlt sich einfach total schlecht und fängt trotzdem an und irgendwann erreicht man wieder diesen Punkt, wo es völlig egal ist. Da spielt das alles keine Rolle mehr, man ist so in den Übungen in diesem Moment einfach fixiert, dass man die Schmerzen einfach ausblendet, einfach nicht mehr wahrnimmt. Es gibt in dem Moment einfach wichtigeres.“

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China bleibt jedoch auch nur ein Ausschnitt seines Lebens. Heute ist er in Wuppertal zu Hause. Die Liebe zum Kampfsport ist allerdings geblieben. Was Julian Jacobi jedem Menschen auf seinem Weg mitgeben wolle, ist die Selbstdisziplin und der Respekt vor sich selbst und vor allem gegenüber anderen.  Aber auch  das nötige Selbstbewusstsein ist entscheidend, denn egal was man mache, man müsse die nötige Überzeugung besitzen, damit der Plan aufgehe.

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2 KOMMENTARE

  1. Lieber Julian,
    Das echte Shao’lin ist in der Welt nicht verbreitet. Ich habe
    deine Reise nach China gesehen und deine Entäuschung.
    Erstens die hätten dir wichtige Atmung Übungen gegeben,
    dann wärst du nicht krank geworden. Wenn doch, dann kann
    ein echten Shao’lin Lehrer dich heilen. Shao’lin ist kein westliche
    Übung. Man gewinnt kraft durch andere Methoden.die moderne chinesische Shao’lin ist vollkommen falsch. Der Grundsatz der Shaolin ist das wenigste Bewegung zu machen und das meiste zu erzielen. Shao’lin lehrt die Lehre der Leerheit. In der Leerheit
    sieht man mehr. Erkennt man mehr. Meister und Großmeister sind Schal und Wale. Ein Gruß von einem echten Lehrer des Shao’lins.
    M.Sillum

  2. ich bin ein shaolin Mönch aus Lüneburg ich arbeite mit dem shaolin tempel in berlin zusammen ich finde das Julian weiter machen soll er darf nicht aufgeben

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