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Influencer ganz ohne Photoshop – Geht das?!

Die sozialen Netzwerke sind inzwischen Dreh- und Angelpunkt der Fitnessszene. War man in der Vergangenheit noch darauf angewiesen, überteuerte Hochglanzmagazine zu kaufen, um News aus der Fitness- und Bodybuildingszene zu erhalten, muss man heute nur eine App öffnen und wird mit Informationen überflutet. Auch die Protagonisten, die sich bereitwillig der Öffentlichkeit präsentieren, unterscheiden sich von den früheren Darstellern in Zeitschriften. Wurden in Flex, Muscle & Strength & Co. größtenteils nur bekannte Bodybuilder abgelichtet, findet man auf Instagram und Facebook auch weniger bekannte Gesichter, die über den Sport berichten.

Influencer nennen sich die Personen, die täglich ihre Trainingseinheiten abfilmen, Bilder von ihren Mahlzeiten posten oder über ihren sportlichen Alltag berichten. Dabei fällt immer wieder auf, dass die unterschiedlichen Accounts kaum zu unterscheiden sind.

Das 1×1 des Influencers sieht vor, dass möglichst motivierender Content gepostet wird, der immer identische Inhalte besitzt. Schwere Hanteln, leckere Gerichte und außergewöhnliche Körper. Natürlich achtet jeder Darsteller darauf, dass er in einem guten Licht erscheint – oft mit Hilfe von Bildbearbeitungsprogrammen.

Ohne die Anwendung von Photoshop und Lightroom wird man es als aufstrebender Social Media Star schwer haben, weil die Realität oft nicht so schöne Fotos zum Vorschein bringt, wie manch ein unwissender Follower zu glauben vermag.

Trotzdem gibt es vereinzelt Revoluzzer, die der Bildbearbeitung abschwören und mit riesigem Erfolg ihren ganz eigenen Weg gehen.

Erfolg durch Ehrlichkeit

Madalin Giorgetta ist neben ihrer Tätigkeit als Personal Trainerin auch in den sozialen Netzwerken keine Unbekannte. Sie bloggt, ist Athletin bei Gymshark und darf stolz auf insgesamt mehr als 660.000 Follower auf Instagram blicken.

Die riesige Menge an Fans kommt nicht von ungefähr. Im Gegensatz zu Influencern, die mit Hilfe von Photoshop ihre Bilder zum Positiven verändern, verzichtet die Australierin komplett auf Bildbearbeitungsprogramme.

Selbstverständlich möchte sich auch 27-Jährige möglichst positiv in ihren Posts darstellen, nutzt dazu aber ihre ganz eigene Taktik. Es ist die Kombination aus einem attraktiven Körper und perfektem Posing, die Madalin einzigartig macht.

Madalin Giorgetta weiß, welche Haltung sie einnehmen muss, um gut auszusehen.

Kein Durchschnittscontent

Bei der Wahl des Inhalts ihrer Posts war der Australierin von Anfang an klar, dass sie keinen 08/15-Content bereitstellen wollte. Sie wusste, dass es schon zu viele Influencer gibt, die sich kaum voneinander unterscheiden und allesamt auf spezielle Programme zurückgreifen, um ihre Fotos zu bearbeiten.

Aus diesem Grund entschied sich die heutige Gymshark-Athletin dazu, ganz ohne Bildbearbeitung auszukommen, dafür aber durch ausgeklügeltes Posing trotzdem in bestmöglichem Winkel zu erscheinen.

Sie appelliert an die Vernunft ihrer Fans und ermuntert sie dazu, nicht alles zu glauben, was in den sozialen Netzwerken verbreitet wird. So spricht sie aus, was vielen unwissenden Fans nicht ganz klar zu sein scheint:

Die Mädchen, die auf Instagram eine gute Figur machen, laufen nicht kontinuierlich mit angespannten Bauchmuskeln, geneigtem Bein und ausgestellter Hüfte durch die Gegend. Auch sie haben ihre Problemzonen, wenn die Kamera gerade nicht dabei ist.

Bodyshaming

Auch Madalin Giorgetta selbst war früher unzufrieden mit ihrem Körper. Dennoch findet sie es erschreckend, wie normal es in der heutigen Zeit zu sein scheint, wenn Frauen sich für ihr Aussehen schämen.

Weil sie selbst aus dieser Situation kommt, es aber geschafft hat, ein positives Bild von sich und ihrem Körper zu entwickeln, will sie mit ihrem Auftritt in den sozialen Netzwerken dazu animieren, Selbstliebe zu entwickeln.

War ihr Wohlbefinden früher noch abhängig von der Zahl auf der Waage, behauptet die 27-Jährige heute voller Stolz, dass sie sich sogar freut, wenn ihr Gewicht steigt, die Jeans enger werden und die Kraft im Studio wächst.

Madalin Giorgetta ist der lebende Beweis dafür, dass man auch als großer Influencer nicht unbedingt auf Photoshop und Co. angewiesen ist. Die Australierin hat ihre ganz eigene Taktik, um sich gut darzustellen. Mit einer ausgklügelten Posingroutine, Spannung und Haltung schafft es die Gymshark-Athletin ganz ohne Bildbearbeitung perfekt zu erscheinen.

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