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Die „schweren Jungs“ beim Mr. Olympia 2017

In ziemlich genau einer Woche beginnt das diesjährige Olympia Weekend und demnach sind alle teilnehmenden Athleten zum jetzigen Zeitpunkt wohl einzig und allein darauf fokussiert, dass bis zum Prejudging am Samstag in einer Woche alles reibungslos abläuft. Wie genau man sich für den prestigeträchtigsten Bodybuilding Wettkampf der Welt qualifizieren kann, haben wir euch bereits an anderer Stelle haargenau beschrieben. Für viele Fans des Sports ist es außerdem von größerem Belangen, wer beim Mr. Olympia 2017 überhaupt an den Start geht. Da sich das Interesse in diesem Zusammenhang vor allem auf die offene Gewichtsklasse konzentriert, möchten wir euch im nachfolgenden die 18 IFBB Pros vorstellen, die bei den „schweren Jungs“ mit von der Partie sind!

Roelly Winklaar

Wie auch im Vorjahr, hat Roelly Winklaar den Großteil seiner Vorbereitung in Kuwait verbracht und im dortigen Oxygen Gym sichtlich Gas gegeben, um sich beim Mr. Olympia 2017 in den Top 5 zu platzieren. Da ihm dies im vergangenen Jahr nicht gelang, musste er sich zunächst qualifizieren, was ihm jedoch durch einen Sieg bei der Sheru Classic Dubai frühzeitig gelang. Der aus Curacao stammende IFBB Pro hatte darum zehn Monate Zeit, um sich für die kommende Woche in Topform zu bringen. Sollte der Yamamoto Nutrition Athlet es schaffen, sich in bester Verfassung zu präsentieren, ist es durchaus wahrscheinlich, dass er den Sprung unter die besten fünf Bodybuilder der Welt schafft.


Johnnie Jackson

Mit seinen 46 Jahren gehört Johnnie Jackson definitiv zum alten Schlag unter den Teilnehmern beim Mr. Olympia 2017. Für den renommiertesten Bodybuilding Wettkampf überhaupt hat sich der US-Amerikaner streng genommen gleich doppelt qualifiziert, nämlich durch jeweils einen Sieg bei der Toronto Pro 2017 und der Arnold Classic South Africa 2017. Nach dem bevorstehenden Event wird der Mutant Athlet seine sportliche Karriere an den Nagel hängen, weshalb es für ihn letztlich um einen schönen Abschied geht. Sich in den Top 10 zu platzieren, wird in seinem Fall sicherlich sehr schwer werden.


Nathan De Asha

Auch Nathan De Asha gehört zur sogenannten „Camel Crew“ und absolvierte deshalb seine Vorbereitung auf den Mr. Olympia 2017 im Kuwaiter Oxygen Gym. Qualifiziert hat sich der Yamamoto Nutrition Athlet bereits im vergangenen Oktober, was vor dem Diätbeginn eine ausgedehntere Aufbauphase zuließ. Diese scheint er durchaus genutzt zu haben, steht er derzeit doch definitiv massiver da als noch vor einigen Monaten. Das Ziel des Briten wird es sein, seinen zwölften Platz aus dem Vorjahr zu verbessern und in die Top 10 zu rutschen, was bei Topform ohne Zweifel im Bereich des Möglichen liegt.


Lukas Osladil

Für viele Fans des Profi Bodybuildings ist Lukas Osladil noch immer ein unbeschriebenes Blatt, obwohl er bereits im Vorjahr mit von der Partie war. Das Ergebnis fiel allerdings eher mäßig aus, denn der Tscheche musste sich mit Michael Lockett, Brandon Curry und Kevin Levrone den letzten Platz teilen. Dass der Sieger der diesjährigen Arnold Classic South America hart und trocken auf der Bühne erscheinen kann, zeigte er zwar mehrfach, doch ob das für eine deutliche Verbesserung beim Mr. Olympia 2017 reicht, ist zumindest fraglich.


Lionel Beyeke

Mit seinen bald 37 Jahren ist Lionel Beyeke innerhalb der Bodybuilding Szene längst kein Unbekannter mehr, doch wirklich viel Kapital konnte er aus seinem sehr guten Potenzial bislang nicht schlagen. Der gebürtige Kameruner gilt zwar für viele Insider als einer der derzeit stimmigsten Athleten, ist aber fast schon verrufen, seine Form in aller Regelmäßigkeit nicht zu treffen. Nach seinem Sieg bei der San Marino Pro 2016 hat er sich recht früh qualifiziert, was sein Abschneiden beim Mr. Olympia 2017 noch unvorhersehbarer als ohnehin macht.


Shawn Rhoden

In den letzten Jahren war Shawn Rhoden eigentlich immer ein sicherer Tipp für die Top 3 und auch beim Mr. Olympia 2017 ist eine schlechtere Platzierung kaum denkbar. Trotz der Tatsache, dass der gebürtige Jamaikaner sich nicht hätte qualifizieren musste, startete er im Vorjahr noch bei einigen Wettkämpfen, allerdings ohne einen Sieg einzufahren. Nach seinem Sponsorenwechsel zu ProSupps hatte das Unternehmen sogar damit geworben, er könne Phil Heath den Titel streitig machen, was theoretisch natürlich möglich ist, aber wohl nur mit geringer Wahrscheinlichkeit passieren wird.


Josh Lenartowicz

Zu den Athleten, denen viele Experten eine Überraschung beim Mr. Olympia 2017 zutrauen, gehört Josh Lenartowicz. Im Vergleich zum Vorjahr konnte sich der gebürtige Australier nämlich stark verbessern – und das auf dem sowieso schon hohem Niveau. Abwarten muss man jedoch, wie er mit dem tragischen und unerwarteten Tod von seinem guten Freund Dallas McCarver umgeht. Aktuellen Bildern und Videos zufolge scheint aber alles den Umständen entsprechend gut zu laufen. Wo die Reise für den Tampa Pro Gewinner hingeht, lässt sich nur schwer sagen, aber die Top 5 sind durchaus denkbar.


Cedric McMillan

Ohne drumherum zu reden ist Cedric McMillan eigentlich genau das, was wohl jeder als Wundertüte oder Überraschungspaket bezeichnen würde. Am einen Tag kann der US-Amerikaner mit um den Titel kämpfen und am anderen Tag, so wie beispielsweise im letzten Jahr, landet er „nur“ auf dem siebten Platz. Nach seinem durchaus respektablen Sieg bei der Arnold Classic 2017 hat er sich wieder einige Monate rar gemacht und nichts von sich preisgegeben. Wie der Scitec Athlet also letzten Endes beim Mr. Olympia 2017 abschneidet, kann man nur sehr schwer voraussagen.


Jeff Beckham

Den meisten unserer Leser wenn überhaupt nur geringfügig bekannt ist sicherlich Jeff Beckham. Für ihn wird es sogar das erste Mal sein, dass er beim prestigeträchtigsten Bodybuilding Event der Welt auf der Bühne stehen und seine Form präsentieren darf, weshalb man unter dem Strich nicht allzu viel erwarten kann. Qualifiziert hat sich der dreimalige Mr. Universe als Dritter der Punkteliste. Einen Wettkampf konnte der US-Amerikaner also bei den Profis bislang nicht gewinnen, was einen Platz in den Top 10 beim Mr. Olympia 2017 sehr unwahrscheinlich macht.


Big Ramy

Einer der wenigen Teilnehmer, die laut Expertenmeinung dazu in der Lage sind, Phil Heath vom Thron zu stoßen, ist mit Sicherheit Big Ramy. Der gebürtige Ägypter ist sozusagen das Zugpferd der „Camel Crew“ in Kuwait und hat mit die besten Karten, sich beim Mr. Olympia 2017 in den Top 3 zu platzieren. Wie es um seine derzeitige Form steht, kann nur gemutmaßt werden, da laut Aussage von Bader Boodai absichtlich ältere Aufnahmen gestreut wurden, um die Konkurrenz zu verunsichern. Dem YouTuber „luimarco“ zufolge soll Mamdouh Elssbiay, so der bürgerliche Name des GAT Athleten, aktuell etwa 310 Pfund (knapp 141kg) im mehr oder weniger entladenen Zustand wiegen und man müsse sich auf eine Sensation vorbereiten.

Bodybuilder Big Ramy vor dem Mr. Olympia 2017


Gerald Williams

Auch Gerald Williams gehört wohl eher zu den Athleten, die sich nicht wirklich auf dem Radar der meisten Zuschauern befinden. Der von Enhanced Athlete gesponserte IFBB Pro holte sich seine Profilizenz erst im vergangenen Jahr bei den NPC North American Championships. Mit einem Sieg bei der California Pro 2017 machte er dann die Qualifikation für den Mr. Olympia 2017 perfekt. Seine Chancen, in der kommenden Woche unter die besten zehn Bodybuilder der Welt zu kommen, sind allerdings als äußert gering einzuschätzen.


Victor Martinez

Victor Martinez kann man beim Mr. Olympia 2017 definitiv zu den älteren Hasen zählen. Nach mehreren Verletzungen und einer Inhaftierung hat er es unter anderem durch die Hilfe vom Kuwaiter Oxygen Gym geschafft, wieder zu alter Stärke zu finden. Viele Fans und Experten sind sogar der Meinung, dass er im Jahr 2007 den Sieg statt dem zweiten Platz beim prestigeträchtigsten Bodybuilding Wettkampf hätte davon tragen müssen. Mit seinen 44 Jahren ist der gebürtige Dominikaner aber auch nicht mehr der jüngste und aufgrund des zusätzlich starken Teilnehmerfelds könnte es schwer für den diesjährigen Muscle Mayhem Gewinner werden, sich in den Top 10 zu platzieren.


Brandon Curry

Im Vorjahr noch landete Brandon Curry nur auf dem geteilten letzten Platz, doch das könnte sich beim Mr. Olympia 2017 durchaus ändern. Durch die Hilfe des Oxygen Gyms hat er nämlich zum ersten Mal sein Potenzial so richtig entfalten können und prompt sowohl die New Zealand Pro 2017 und die Arnold Classic Australie 2017 gewonnen, was ihn gleich doppelt für die kommende Woche qualifizierte. Seine Platzierung ist zwar nicht wirklich leicht vorherzusehen, doch aufgrund seiner Entwicklung der letzten Monate und der aktuellen Bilder wäre es nahezu naiv, ihn nicht mindestens in den Top 10 zu sehen.

Bodybuilder Brandon Curry vor dem Mr. Olympia 2017


William Bonac

Trotz seines fünften Platzes im letzten Jahr, der für einige sogar zu schlecht ausfiel, haben William Bonac noch immer viele Zuschauer und auch Experten nicht richtig auf dem Schirm. Für den Mr. Olympia 2017 hätte sich der Wahlholländer nicht einmal qualifizieren müssen, doch er startete dennoch bei einigen Wettkämpfen im Herbst des vergangenen Jahres und gewann sowohl die EVLS Prague Pro 2017 als auch die Nordic Pro 2017. Kommt der gebürtige Ghanaer in gleicher Form oder besser, wird er die Top 5 wohl erneut knacken und vielleicht sogar für eine Überraschung sorgen können.


Michael Lockett

Der Nächste im Bunde, der sich durch seine Siege bei der Vancouver Pro 2017 und bei der Chicago Pro 2017 eigentlich direkt zwei Mal für den Mr. Olympia 2017 qualifiziert hat, ist Michael Lockett. Für den Schiek Athleten sprang im Vorjahr bei seiner ersten Teilnahme in Las Vegas nicht mehr heraus, als der geteilte letzte Platz. Da der amerikanische IFBB Pro sich allerdings sichtbar verbessern konnte, sollte kommende Woche ein besseres Ergebnis möglich sein, auch wenn die Top 10 sicherlich nicht ganz realistisch erscheint.


Dexter Jackson

Bei Dexter Jackson haben wir es mit dem Veteran überhaupt zu tun. Für seine 46 Jahre ist der einmalige Sandow Gewinner immer noch brandgefährlich, was auch jeder seiner Konkurrenten weiß. Sollte einer der Teilnehmer seine Form nicht treffen, ist der Ultimate Nutrition Athlet zur Stelle, denn er selbst lässt in der Vorbereitung für gewöhnlich nichts anbrennen. Ob es erneut für die Top 3 reicht, muss wegen der hochkarätigen Mitstreiter zwar abgewartet werden, doch sollte alles seinen mehr oder weniger gewohnten Gang nehmen, wird der US-Amerikaner mindestens unter die besten Fünf beim Mr. Olympia 2017 kommen.


Maxx Charles

Zusammen mit Jeff Beckham ist Maxx Charles der einzige Athlet, der sich nur über die Punktewertung für den Mr. Olympia 2017 qualifizieren konnte. Das ist nicht automatisch ein Nachteil, doch es zeigt, dass der amerikanische IFBB Pro jedenfalls nicht in der Lage war, sich gegen seine Kollegen bei einem Wettkampf durchzusetzen. Sollte er nicht für eine gehörige Überraschung sorgen, wird es für ihn dementsprechend schwer, sich nächste Woche in den Top 10 zu platzieren.


Phil Heath

Kommen wir zu guter Letzt zu Phil Heath, dem für viele unangefochtenen Champion. Bislang konnte er insgesamt sechs Mal die Sandow mit nach Hause nehmen und er lässt keinen Zweifel daran, dass sich auch die siebte Trophäe in der kommenden Woche dazu gesellen soll. Wie es bezüglich der Form um den sechsfachen Mr. Olympia steht, lässt sich nicht sagen, denn wie immer gibt er keinerlei genauere Einblicke in seine Vorbereitung. Wie die Jahre zuvor, scheint der US-Amerikaner äußerst fokussiert zu sein und seine Leistung auf der Bühne sprechen lassen zu wollen. Ein Sieg erscheint mehr als wahrscheinlich, obwohl er sich dafür natürlich keinen Ausrutscher leisten darf.


 

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