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Die 4 Typen von Steroidkonsumenten

Zuallererst gilt es zu klären, was genau ein Steroidkonsument ist. Die Antwort auf diese Frage scheint offensichtlich zu sein, doch die Dinge sind heutzutage ein wenig schwammiger in ihrer Definition, was auf diverse Grauzonen zurückzuführen ist. Als Mann kann man beispielsweise zum Arzt gehen und nach einem Test, der die Werte als zu niedrig bestätigt, synthetisches Testosteron auf Rezept bekommen. Ist eine solche Person ein Steroidkonsument? Nun, eigentlich schon, in gewisser Weise. Grundsätzlich ist es aber so, dass man aufgrund eines medizinischen Zustands (Hypogonadismus) seinen Testosteronspiegel legal in den Referenzbereich bringt. Nimmt man aber doppelt so viel als notwendig, lässt sich von Missbrauch sprechen!

Definieren wir also: Ein Steroidkonsument in diesem Kontext ist eine Person, die Steroide und/oder ähnliche Medikamente für gewöhnlich auf illegale Weise erwirbt und sie in großer Menge zuführt.

Nicht alle dieser Menschen sind jedoch gleich und deshalb sollte man sie nicht über einen Kamm scheren. Der durchschnittliche Steroidkonsument passt eventuell nicht in das Bild, das dir gerade im Kopf herumschwirrt.

Werfen wir also einen Blick auf vier grundlegende Typen von Steroidkonsumenten!

Der gute Kerl

Dieser Typus kommt häufiger vor, als man glauben mag. Sieh dir kurz die drei folgenden Arten an. Du wirst auf einige negative Persönlichkeitsmerkmale stoßen, doch beim guten Kerl kannst du keine davon finden.

Der gute Kerl ist oft ein Familienvater mit bodenständigem Job, der kein Shirt mit dem Aufdruck „Beast Mode“ besitzt. Außer zur Beschaffung seiner Steroide ist er ein gesetzestreuer Bürger, der einfach massiver sein möchte als die meisten anderen Menschen.

Der Grund, warum zu Steroiden gegriffen wird, ist nicht immer derselbe.

Üblicherweise ist dieser Typ Mensch über 35 Jahre alt, was nicht bedeutet, dass er nicht auch jünger sein kann. Er hat bereits viele Jahre naturalen Trainings hinter sich, bevor er zum ersten Mal zu chemischer Unterstützung gegriffen hat. Sowohl Training als auch Ernährung sind seine Spezialgebiete. Der gute Kerl nimmt nicht regelmäßig an Wettkämpfen teil und er greift nicht auf Steroide zurück, um zu betrügen, sondern weil er Muskeln mag.

Wird er von einem Freund darauf angesprochen, macht es ihm nichts aus, über seinen Steroidkonsum zu sprechen. Er ist ehrlich und gibt nicht vor, nur wegen der guten Ernährung und dem harten Training so erfolgreich zu sein.

Im Großen und Ganzen neigt der gute Kerl nicht zur Übertreibung, wenn es um Medikamente geht. Seine Kuren sind gut durchdacht und moderat dosiert, denn die Gesundheit ist ihm wichtig. Mental ist dieser Typ gefestigt, weshalb er es nicht nötig hat, sich über andere zu stellen und sie klein zu machen. Es ist ihm sehr wohl bewusst, warum er mehr Muskeln aufbaut als der durchschnittliche Studiobesucher, was ihn eher bescheiden agieren lässt.

Der gute Kerl fliegt oft unter dem Radar und ja, manchmal ist es offensichtlich, dass er chemisch nachhilft, doch weil er kein Prolet ist, sind die anderen Trainierenden cool mit ihm!

Der Idiot

Genau an diese Art von Steroidkonsument hast du wohl als erstes gedacht. Manche Klischees sind eben aus gutem Grund Klischees.

Der Idiot ist der Angeber im Gym, der ständig nach der Aufmerksamkeit anderer lechzt. Wahrscheinlich deshalb, weil er im Kindesalter nicht ausreichend beachtet wurde, wenn man hier den Hobbypsychologen spielen möchte. Er verhält sich so, als wären ihm die Zuwächse direkt von Gott selbst vererbt worden. Über seinen Steroidkonsum ist er gut und gerne nicht ganz so ehrlich, denn er möchte, dass man denkt, er würde härter arbeiten als alle anderen.

Mancher einer würde den Idiot auch als Großmaul bezeichnen, der sich gegenüber Frauen geistig überlegen verhält. Die großen Muskelberge werden in Wirklichkeit aber von seiner zumeist deutlich geringeren Intelligenz perfekt ergänzt.

Training und gute Ernährung sind nur selten fest in seinem Lebensstil verankert. Auch in anderen Bereichen ist er normalerweise risikofreudig. Seine Steroidkuren sind schlecht geplant und willkürlich. Eigentlich ist er sogar ziemlich ignorant, was die wissenschaftliche Komponente angeht. Sein Motto lautet „Eat Clen, Tren hard„, weil er diesen überaus coolen Spruch einmal von einer anderen Person gehört hat.

Vielleicht überkompensiert er nur, vielleicht versucht er aber auch, andere Männer aufgrund von Selbstzweifeln schmal aussehen zu lassen. Vielleicht braucht er einfach eine nette Umarmung. Welchen Grund sein Verhalten haben mag, im Inneren ist er oftmals schwach und verletzlich.

Der Iditot ist mit der Grund dafür, warum Steroide einen schlechten Ruf haben. Wie bei Alkohol ist es auch mit derartigen Medikamenten häufig so, dass sie den ursprünglichen Charakter verstärken. In diesem Fall wird ein Arschloch eben ein noch größeres Arschloch. Eigentlich sollten wir ihn bemitleiden, dennoch wünschen wir uns, dass ihm eine schwere Hantel auf den Fuß fällt und er zurück in die Realität befördert wird!

Der Betrüger

Es gibt einige Athleten, die ihren Steroidkonsum nicht an die große Glocke hängen oder gar abstreiten.

Der Betrüger kann die Merkmale vom guten Kerl, aber auch die vom Idioten haben. Was ihn unterscheidet ist, dass er zum eigenen Vorteil wissentlich verbotene Substanzen konsumiert, obwohl deren Konsum untersagt ist. 

Chemisch nachhelfende Powerlifter und Bodybuilder, die bei nicht getesteten Wettkämpfen mitmachen, müssen hier außen vor gelassen werden. „Nicht getestet“ bedeutet nämlich im Grunde genommen, dass man konsumieren kann, was man möchte. Jeder weiß das und die meisten anderen Teilnehmer, speziell auf höherem Niveau, bedienen sich ebenfalls leistungssteigernden Medikamenten. Es handelt es sich also nicht um komplette Betrüger, da es keine Regularien gibt, die den Konsum verbieten.

Verwendet man allerdings trotz niedergeschriebenen Regeln noch verbotene Substanzen, dann ist man ein Betrüger. In manchen Sportarten kann das etwas kompliziert sein. Leichtathletik und Radfahren sind beispielsweise voll von Betrügern. Hier stellt sich gerne die Frag, ob es sich noch im Betrug handelt, wenn jeder es macht. Die Antwort ist „ja“, weil es gegen die Regeln ist.

Düster sieht das Ganze natürlich aus, wenn einige Sportorganisationen ein Auge zu drücken und nur die schlechteren Athleten des Dopings überführen und vom Wettkampf ausschließen, um ein sauberes Image zu wahren!

Der Social Media Clown

Dieser Typ verwendet zwar leistungssteigernde Mittel, verheimlicht aber den Gebrauch, um „geheime“ Trainings- und Ernährungstipps in den sozialen Netzwerken zu verkaufen. Der Social Media Clown ist ein Halsabschneider, der sein unwissendes Publikum ausnutzt.

Die sogenannte „#fitfam“ hat nun einmal mehr Respekt für massive und definierte Fitness Experten, denn die Ratschläge eines solchen sind logischerweise vielversprechender, da er ja besser aussieht als der durchschnittliche Studiogänger. Selbst wenn jemand ein cleverer Typ mit zahlreichen Qualifikationen ist: Kann er nicht auf Instagram gegen den Social Media Clown bestehen, reicht es nicht aus, um das oberflächliche und engstirnige Publikum zu überzeugen.

Aus diesem Grund macht der Social Media Clown auch, was er machen muss, nämlich allerlei Medikamente konsumieren, um seinen Lebensunterhalt zu finanzieren. Ehrlich ist das zwar nicht, aber dafür effektiver.

Sind wir einmal ehrlich, dann ist es mit Sicherheit so, dass ein Großteil der Vorbilder in den sozialen Medien schon zu leistungssteigernden Substanzen gegriffen hat. Man kann es auch mit dem guten Kerl zu tun haben, von dem wir oben bereits gesprochen haben. Der Konsum allein macht einen hilfreichen Ratschlag eines erfahrenen Trainers nicht automatisch schlecht. Auch wenn man Steroide verwendet, bekommt man nicht alles geschenkt, doch der Social Media Clown ist ein ganz bestimmter Typ, der immer nach Abkürzungen sucht und die schnelle Mark verdienen möchte.

Ein riesengroßes Durcheinander

Manchmal wäre es eventuell wünschenswert, wenn Medikamente nur einem medizinischen Zweck dienen würden und man sich im Gym nicht ständig die Frage stellen müsste, ob jemand natural ist oder nicht. Man könnte dem Athleten dann Respekt zollen, ohne sich über seinen eventuell fragwürdigen Weg den Kopf zu zerbrechen.

Auf der anderen Seite wäre auch die Legalisierung von Steroiden eine Idee, um für gleiche Verhältnisse zu sorgen.

Wie dem auch sei, keines der beiden Szenarien ist die Realität. Die Welt der Steroide ist grau, wolkig und fragwürdig und man kann nicht einfach alle Steroidkonsumenten ausklammern, weil man von Doping nichts hält. Über einen Kamm scheren sollte man die chemisch nachhelfenden Athleten aber ebenfalls nicht!


Quelle: t-nation.com/pharma/the-4-kinds-of-steroid-users

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