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Darum solltest du deine Wettkampfambitionen überdenken!

Training mit einem bestimmten Ziel im Kopf wird dein Level an Hingabe und Anstrengung steigern. Dafür muss das Ziel aber realistisch und – was noch viel wichtiger ist – sowohl dem kurz- als auch langfristigen Erfolg zuträglich sein. Dank der sozialen Netzwerke, in denen jeder ein Star sein möchte, und der Vermehrung der Klassen im Bodybuilding Sport, macht es fast den Eindruck, als wolle heutzutage jeder an einem Wettkampf teilnehmen. Die Wahrheit ist jedoch, dass nur wenige überhaupt das Zeug dazu haben!

Die Teilnahme an einem Wettkampf kann deine Zuwächse einschränken und zu ernsthaften Problemen mit der Psyche führen. Gefühlt hat jeder zweite Trainierende heute Wettkampfambitionen. Diese Personen mögen nett sein, ihr Training ernst nehmen und in jedem Workout alles aus sich herausholen. Mit 70 Kilo Körpergewicht auf eine Größe von 1,77 Meter sieht man aber bei eher wenig definierter Form wie ein Klon des durchschnittlichen Besuchers eines Discounter Gyms aus. Man sticht nicht einmal ein bisschen aus der Masse heraus.

Wenn du nicht einmal in deinem Gym den besten Körper vorweisen kannst oder nicht zumindest unter den Top 3 bist, wieso fasst du dann einen Wettkampf ins Auge? Eine gute Idee ist das nicht, denn solange du dich körperlich nicht mehr als deutlich von den Normalos in deinem lokalen Fitness Studio abhebst, solltest du dich nicht mit besten Athleten aus vielen anderen Gyms vergleichen wollen.

Das Argument, dass du dich abhebst, sobald du ripped bist, zählt ebenfalls nicht. 60 Kilo auf 1,77 Meter ist nicht Bodybuilding. Vielleicht hast du eine gute Linie und Definition, aber das Ziel in diesem Sport ist, abgezogen und muskulös zu sein, nicht einfach nur dünn.

Auch nur für den Wettkampf mit dem Konsum von Steroiden anzufangen, ist nicht der beste Einfall. Derjenige, der eine dumme Entscheidung mit der nächsten dummen Entscheidung wieder gerade rücken zu wollen, macht für gewöhnlich mehr kaputt als heil.

Es geht dabei nicht darum, ob man für oder gegen leistungssteigernde Substanzen ist. Wenn du sie aber vor deinen Gedanken an den ersten Wettkampf noch nicht genommen hast, überquerst du eine Grenze, die kein Zurück mehr zulässt. Du willst also etwas machen, das gesundheitliche Konsequenzen haben kann, nur um bei einem Bodybuilding Event an den Start zu gehen? Allein das impliziert, dass du deine Entscheidung noch einmal überdenken solltest.


Nur weil es gerade im Trend liegt, sollte man sich nicht auf eine Bodybuilding Bühne stellen.

Steroide sind zudem kein Wundermittel. Sie helfen, das ist klar, doch aufgrund der kalorienreduzierten Diät ist ihr Effekt vermindert. Die anabolen Substanzen helfen dir, deine Muskelmasse zu halten. Eventuell kannst du geringe Zuwächse verbuchen. Dann wiegst du abgezogen 65 statt 60 Kilo. Kein wirklicher Grund, tatsächlich auf die Bühne zu steigen. Sei realistisch!

An einem Bodybuilding Wettkampf teilnehmen zu wollen, ist nichts, wofür man sich leichtsinnig entschließen sollte, da es negative Konsequenzen haben könnte. Nicht wenige Athleten entwickeln wegen der Vorbereitung eine Essstörung. Dein soziales Leben wird sich negativ verändern und auch im Liebesleben könnte es weniger gut laufen. Man hört in den entsprechenden Kreisen nicht selten von Trennungen während der Wettkampfvorbereitung. Von den psychologischen Auswirkungen nach der Show einmal abgesehen.

Entweder schadet man sich, indem man das ganze Jahr in Bestform bleiben möchte, oder man bläst Trübsal, weil man zu schnell wieder an Gewicht zugelegt hat. Viele Wettkampfathleten sehen Monate nach Tag X schlechter aus als vor der Diät. Kannst du dir vorstellen, wie groß die psychische Verzweiflung sein könnte, wenn man sich einmal „ultra shredded“ gesehen hat und diesen Zustand nicht halten kann?

Wenn du das Potenzial hast, ein guter Athlet zu sein, dann lass‘ dich nicht aufhalten. Manchmal ist es trotz gutem Körper nicht auf den ersten Blick ersichtlich, dass jemand das Zeug für die Bühne hat. Genauso sollte man sich aber immer auch selbst hinterfragen. Ist man wirklich schon bereit für einen Wettkampf beziehungsweise wird man es jemals sein? Sofern man vor der Vorbereitung keine gute Ausgangslage vorweisen kann, sollte man nicht darauf hoffen, dass während der Diät plötzlich wundersame Dinge passieren.

Manche Menschen lieben die Wettkampfvorbereitung. Für andere wiederum ist es die Hölle und sie würden währenddessen oder danach am liebsten nur noch mit dem Training aufhören. Natürlich wollen wir mit diesem Beitrag niemanden bevormunden, am Ende liegt die Wahl bei jedem selbst. Man sollte sich nur im Vorhinein bewusst sein, dass man sich im Vergleich zum eigenen Gym auf einer Bodybuilding Show zumeist mit deutlich besseren Athleten misst und eine Diät, die einen reif für die Bühne machen soll, nicht das Gesündeste ist. Die Nebenwirkungen der leistungssteigernden Substanzen, die je nach Verband zum Einsatz kommen, dürfen ebenfalls nicht unterschätzt werden. Unter dem Strich ist die Entscheidung für oder gegen eine Wettkampfteilnahme alles andere als unbedeutend und sollte deshalb auch nicht unüberlegt getroffen werden!


Quelle: t-nation.com/opinion/tip-should-you-do-a-show

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