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5 vergessene Monster im Bodybuilding!

Durch die polarisierenden Athleten, die jährlich auf den Bühnen des Mr. Olympia in Las Vegas oder der Arnold Classic in Columbus stehen, sind nur wenige Gesichter in der Öffentlichkeit bekannt, die ebenfalls mit beeindruckenden Körpern glänzen können, aber nie wahrgenommen werden. Die Zugpferde der IFBB sind die Athleten, die für Aufsehen sorgen und bei den Fanmassen die gewisse Zustimmung finden. So profitiert ein Athlet nur von einem hohen Bekanntheitsgrad, wenn er medienwirksam von den Verbänden eingesetzt werden kann. Aus diesem Grund gibt es unzählige Athleten, die eine brachiale Optik aufweisen können, aber kaum jemandem in der Szene bekannt sind.

Natürlich sind die Verbände im Bodybuilding keine Wohlfahrtsorganisationen und müssen wie jedes andere Unternehmen Geld verdienen. Da erscheint es nur logisch, dass der Fokus auf den Athleten liegt, die den größten Umsatz in die Kassen spülen.

Nur, wer sich als Ausnahmeathlet zusätzlich auch in der Außendarstellung auf Weltniveau befindet und sich über Social Media einen entsprechenden Status erarbeitet, wird auf Dauer auch von der breiten Masse erkannt und akzeptiert werden.

Leider verschwinden einige Charaktere dadurch in der Versenkung, obwohl sie optisch das Potenzial hätten, ganz oben mitzuspielen. Deshalb ist es wichtig, manchmal über den Tellerrand zu blicken, um auch solche Sportler zu finden.

#5 – Luke Wood

Luke Wood verstarb im Alter von 35 Jahren nach einer Nierentransplantation.

Der australische Bodybuilder hat den Titel Massemonster wahrlich verdient. Er war Wettkampfathlet und sicherte sich die Pro Card im Jahr 2000. Ab diesem Zeitpunkt bestritt Luke Wood seine Wettkämpfe zu einem großen Teil in Australien und konnte immer einen Platz in den Top 10 erreichen. Für einen Sieg hat es aber nie gereicht.

Durch seine einzigartige Schulterentwicklung, die einer Kanonenkugel glich, konnte er mit einer beeindrucken Optik glänzen. Mit einer Größe von 1,80 Metern brachte Luke Wood in der Off-Season ganze 133 Kilogramm, in Wettkampfform noch stolze 115 Kilogramm auf die Waage.

Leider verstarb der australische Athlet bereits 2011 im Alter von 35 Jahren an Nierenversagen, was ein Grund für seine fehlende Bekanntheit in der heutigen Szene ist.

#4 – Phil Hernon

Der Sieg der NPC USA 1995 sichert Phil Hernon die Pro Card.

Ein wahrer Ausnahmeathlet seiner Ära war Phil Hernon, der sich im Jahr 1995 mit dem Sieg der NPC USA die Pro Card sichert, ab diesem Zeitpunkt aber nur wenige Wettkämpfe für die IFBB bestreitet und deshalb bis heute relativ unbekannt ist.

Dabei sprechen seine Werte eine eindeutige Sprache. Mit gerade einmal 1,70 Meter zählt Phil zu den kleinen Bodybuildern. Trotzdem liefert er auf der Bühne in trockener Form und einer unverkennbaren Vaskularität ganze 118 Kilogramm ab.

Kaum verwunderlich also, dass er mit einer riesigen Menge an Muskelmasse zu überzeugen wusste.

#3 – Quincy Taylor

Seine Pro Card erhält Quincy Taylor im Jahr 2001.

Im Jahr 2001 erhält der in Las Vegas geborene Quincy Taylor seine Pro Card,. ebenfalls mit einem Sieg bei der NPC USA. Daraufhin bestreitet der heute 48-Jährige verschiedene hochdotierte Wettkämpfe – unter anderem auch die Arnold Classic im Jahr 2003 – wo er aber selten eine hohe Platzierung erreicht.

Trotz seiner überragenden Erscheinungsform hatte die IFBB auch nach seiner aktiven Zeit kein Interesse, die Bekanntheit Quincy Taylor aufrecht zu erhalten, weil dieser nach seiner Wettkampfkarriere einen neuen Karriereweg einschlug und als Pornodarsteller aktiv war.

#2 – Ralf Möller

Eher als Schauspieler bekannt: Ralf Möller.

Einer der besten Freunde von Arnold Schwarzenegger und vielen eher bekannt aus Film und Fernsehen. Der in Deutschland geborene Riese lässt jeden 0815-Athleten erstarren. Mit einer Größe von fast zwei Metern bringt er trockene 134 Kilogramm auf die Bühne und kann sich so auch den Sieg bei der Mr. Universe Competition im Jahr 1986 sichern.

Ab 1989 fokussiert der heute 59-Jährige auf seine Schauspielkarriere und ist den meisten Menschen daher eher als Filmstar bekannt, während seine Wettkampfkarriere in den Schatten rückt.

#1 – Marko Savolainen

Auf diesen Bizepspeak sind viele Bühnenathleten neidisch.

In Oulu geboren, kann man den 45-jährigen Finnen getrost als einen der massivsten Bodybuilder seiner Zeit beschreiben. Bei nur 1,74 Metern Körpergröße steht Marko Sovalainen in Wettkampfform mit trockenen 123 Kilogramm auf der Bühne.

Weil er seine Wettkämpfe vorrangig in Finnland bestreitet, ist er nur den Wenigsten bekannt. Seine internationalen Platzierungen beschränken sich auf Plätze abseits der Top 6.

Was den Finnen in besonderem Maße auszeichnet, ist seine einzigartige Bizepsentwicklung. Kaum ein Athlet träumt nicht von einem so ausgeprägten Peak. Deshalb ist es kaum nachvollziehbar, dass Marko Savolainen nicht bekannter ist.

Neben den bekannten Paradiesvögeln, die auch weit außerhalb der Szene bekannt sind, gibt es viele Athleten, die körperlich mindestens genau so überzeugende Argumente abliefern wie ein Phil Heath oder ein Kai Greene. Trotzdem werden sie nicht wahrgenommen, weil ihnen die Medienwirksamkeit fehlt und sie nicht so polarisieren, wie es notwendig wäre, um ihren Bekanntheitsgrad zu steigern. Deshalb lohnt es sich, auch abseits der Top-Platzierungen beim Mr. Olympia auf die Suche nach interessanten Sportlern zu gehen.

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